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Pressemitteilungen gewinnen laut Umfrage im journalistischen Alltag an Bedeutung

Umweltaspekte spielen auch online eine Rolle
Umweltaspekte spielen auch online eine Rolle © Adobestock

Im Sommer 2019 wurden 892 Journalisten und Medienleute aus sechs Ländern gefragt, welche Faktoren Einfluss darauf nehmen, ob Sie eine Pressemitteilung lesen und veröffentlichen – oder eben nicht. Das Umfrageergebnis: "Die Relevanz von Pressemitteilungen hat für die Arbeit von Journalisten in den letzten eineinhalb Jahren zugenommen."

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Bereits im Dezember 2017 führte Liana Technologies, ein cloud-basierter Anbieter von digitaler Marketing- und Kommunikationssoftware, die Umfrage unter 600 Journalisten durch. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass 35 Prozent der Teilnehmer angegeben haben, in den vergangenen 24 Stunden eine Pressemitteilung für ihre Arbeit verwendet zu haben, was laut Mitteilung “einem Anstieg von fast zehn Prozent im Vergleich zur vorherigen Umfrage entspricht”. 28 Prozent antworten, dass es innerhalb einer Woche der Fall gewesen sei und 18 Prozent innerhalb eines Monats.

Auf die Frage nach den Faktoren, die beeinflussen, ob ein Journalist eine Pressemitteilung liest oder nicht, war die Aktualität das wichtigste Kriterium. 93 Prozent der Journalisten bejahten dies. 88 Prozent der Befragten legt zudem großen Wert auf eine interessante Überschrift. Etwas weniger wichtig scheint dagegen die Bekanntheit des Absenders zu sein. Lediglich etwas mehr als zwei Drittel der Journalisten findet diesen Faktor wichtig.

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tb

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Alle Kommentare

  1. Es gibt in Berlin sogar eine neue Gattung Echtzeit-Pressemeldungen:

    https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.792145.php

    Tip:
    Man beachte das Datum der PM, den Veröffentlichungstermin um ca. 8:50-8:59 und die vor-Ort-Terminlagen.*

    Fazit:
    Lokaljournalisten müssen auch Teleportation können.

    Get smart citizens.

    * es war natürlich ein Lapsus. Da in Berlin Pressemitteilungen mit großer Reichweite zu gleicher Zeit an Journalisten verteilt und auf dem Stadtportal veröffentlicht werden, ist der Lokaljournalismus scheinbar zum Tode verurteilt.
    Zum Termin gehen lohnt nicht mehr – Presseleute sind frustiert und fangen nach und nach immer mehr Lokaljournalismus zu machen. Die Verstaatlichung ist praktisch unter den Augen der Hauptstadtmedien im Gang. Keiner klagt.

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