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Radionetzbetreiber Divicon: Ex-“NWZ”-Manager Gathmann wird Sprecher der Geschäftsführung

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Bei dem Leipziger Radiodienstleister Divicon bahnt sich ein Führungswechsel an: Der ehemalige "Nordwest Zeitungs" ("NWZ") Manager Ulrich Gathmann wird Geschäftsführer und soll das Ingesamt dreiköpfige Führungsteam leiten. Gathmann plant, das Unternehmen auszubauen. So will er stärker in DAB+ investieren und das ostdeutsche Unternehmen zu einem Anbieter machen, der "technische Services für Contentproduzenten" liefert.

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Die Leipziger Divicon Holding, die Radiosendern UKW-Frequenzen zur Verfügung stellt, richtet ihre Führung neu aus. So wurde der frühere “NWZ”-Manager Ulrich Gathmann zum Geschäftsführer der ostdeutschen Holding berufen. Zum Geschäftsführerteam gehören noch Mike Lehmann, der die Steuerung und Organisation der betrieblichen Leistungen der Gesellschaft verantwortet, sowie Thomas Meltzer, der die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens führt. Im Zuge des Führungsumbaus scheidet Andreas Vierling aus der Geschäftsführung aus.

“Ich freue mich sehr, dass wir für Divicons weiteres Wachstum mit Ulrich Gathmann einen erstklassigen und erfahrenen Medienmanager gewinnen konnten, der insbesondere das operative Geschäft unserer Hörfunkkunden und deren Zukunftsthemen exzellent kennt”, erklärt der Gesellschaftervertreter Jozsef Bugovics. Ulrich Gathmann ist in der Medienbranche kein Unbekannter. Er begann seine Karriere beim Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann und leitete mehrere Fernseh- und Radiostationen, u.a. 94,3 rs2 in Berlin. Zuletzt war er annähernd 18 Jahre lang Geschäftsführer der NWZ-Mediengruppe, einer Medienholding mit Sitz in Oldenburg mit Zeitungsverlag, Digitalbeteiligungen und einer Vielzahl bundesweiter Hörfunkbeteiligungen.

Die Divicon Holding betreibt UKW-Sendenetze als Dienstleister für Radiostationen. Die Gesellschaft hat – wie der Düsseldorfer Wettbewerber Uplink Network – davon profitiert, dass 2012 das Telekommunikationsgesetz geändert wurde. Dadurch hat der Gesetzgeber die restriktive Vergabe von Senderechten beendet. Das hat den Markt völlig verändert, der sich bis zu dem damaligen Zeitpunkt in der Hand des Quasi-Monopolisten Media Broadcast befand.

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gl

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