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Rückkehr zur “Hamburger Morgenpost”: Chefin Susan Molzow holt Ingo Becker als Vermarktungschef von “Bild Hamburg”

Ingo Becker
Ingo Becker

Vor Jahren war Ingo Becker bereits Anzeigenleiter bei der "Hamburger Morgenpost". Jetzt holt "Mopo"-Geschäftsfüherin Susan Molzow den Vermarktungschef der "Bild Hamburg" zurück. Die Top-Personalie wird in der Branche als wichtiges Signal gewertet. Denn damit stellt die "Mopo"-Chefin wichtige Weichen für den Titel, den sie angeblich im Rahmen eines Management-Buyouts erwerben will.

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Noch ist die weitere Zukunft der “Hamburger Morgenpost” ungewiss. Denn die Kölner DuMont Mediengruppe will sich von der Boulevardzeitung trennen und verhandelt angeblich hierüber mit der “Mopo”-Geschäftsführerin Susan Molzow. Sie plant das Unternehmen, im Rahmen eines Management-Buyouts zu übernehmen – offenbar mit erfahrenen und kapitalkräftigen Partnern aus dem Mediengeschäft (MEEDIA berichtete).

Nun stellt Molzow offenbar die Weichen für die Vermarktung neu: Sie holt Ingo Becker als neuen Geschäftsführer der Hamburg First Medien & Marketing GmbH an Bord, der Vermarktungstochter der “Hamburger Morgenpost”. Das gibt das Unternehmen bekannt. Der 53-Jährige folgt auf Martin Stedler, “der sich, auf eigenen Wunsch, seit Oktober neuen beruflichen Heraus­forderungen stellt.”

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Becker ist in der Vermarktungsbranche kein Unbekannter. Der Diplom-Betriebswirt war rund 18 Jahre bei Axel Springer tätig, und dabei “immer für die Region Hamburg.” Gestartet ist er dort 2001 als Anzeigenleiter der “Welt” und “WamS”. Zuvor sei er “schon einmal für die ‘Hamburger Morgenpost‘ als Anzeigenverkaufsleiter und anschließend als stellvertretender Anzeigenleiter tätig” gewesen, heißt es. “Mit Ingo Becker haben wir einen Vermarktungschef gewonnen, der die Region kennt, wie kein anderer. Für unsere digitalen und gedruckten Medien wird er zukunftsfähige Vermarktungskonzepte gemeinsam mit seinem Team entwickeln. Wir freuen uns sehr, dass künftig ein so erfahrener Vermarktungsprofi unser Portfolio verantwortet”, sagt Mopo-Chefin Molzow.

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Alle Kommentare

  1. Es sieht so aus, als kommt Ingo Becker in einem starken und innovativen Synergiefeld an, in dem eine grundlegende Wende in der Medienökonomie aktiv mitgestaltet wird.

    Regionalzeitungen bekommen neue Chancen. Wenn immer mehr staatliche Pressestellen in Service- und Organisationseinheiten für »Presse-, Öffentlichkeitsarbeit & Digitale Kommunikation« umorganisiert und in Mannschaftsstärke besetzt werden, bekommt Journalismus völlig neue Aufgaben und Dimensionen.

    Get smart Citizens.

  2. Es sieht so aus, als wollte Ingo Becker einem Rauswurf bei Springer zuvorkommen. Anders ist sein Schritt zu einem Blatt mit düstersten Zukunftsaussichten nicht zu erklären.

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