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“Wirtschaft+”: Machen “Spiegel” und G+J gemeinsame Sache beim Angriff auf das “Handelsblatt”?

Das Spiegel-Hauptquartier an der Elbe in Hamburg
Das Spiegel-Hauptquartier an der Elbe in Hamburg ©Foto: Picture Alliance

"Wirtschaft+" soll der Arbeitstitel eines neuen Wirtschaftsportals lauten, das der Spiegel-Verlag und Gruner + Jahr gemeinsam verwirklichen wollen. Dies berichtet Medienjournalist Kai-Hinrich Renner in seiner Kolumne. Ziel des Projekts: den Branchenprimus unter den Wirtschaftsportalen, das "Handelsblatt", angreifen. 

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Für das Projekt möchten der Spiegel-Verlag seine Kräfte mit denen von G+J bündeln. Konkret soll das laut Medienbericht wie folgt aussehen: Die Redaktionen vom “Manager Magazin” und dem “Harvard Business Manager” (beide vom Spiegel Verlag) tun sich mit den Wirtschaftsmagazinen von G+J, “Capital” und “Business Punk”, zusammen. Das Portal, das derzeit unter dem Arbeitstitel “Wirtschaft+” laufen soll, könnte bereits Ende des 2. Quartals 2020 online gehen.

Beim geplanten Portal soll es eine große Anzahl frei verfügbarer Artikel geben. Anders als beim Konkurrenten Handelsblatt.com, wo viele Beiträge hinter der Bezahlschranke stehen. Eine Bezahlschranke soll es aber dennoch geben: Laut Renner sei das vorrangige Ziel jedoch nicht die Produktion neuer Artikel, sondern die Bündelung von Ressourcen. Damit würden bereits produzierte Stücke der beteiligten Redaktionen kostenpflichtig werden.

Der “Spiegel” bestätigte, dass es mit G+J “gemeinsame Überlegungen zu einem digitalen Kombiangebot für Wirtschaftsthemen” gebe. Konkrete Pläne, Geschäftsmodelle oder gar Beschlüsse existierten allerdings nicht. Ähnlich äußerte sich die Presseabteilung von G+J.

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Das Magazin “Capital” hatte bereits Anfang Oktober eine Kooperation mit der Plattform OMR bekannt gegeben. Beide Partner machen gemeinsame Sache beim Projekt “Finance Forward” (MEEDIA berichtete).

tb

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