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Kein Verkauf von Stepstone: Axel Springer dementiert Spekulationen um Jobportal

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Der Berliner Medienkonzern Axel Springer hat Spekulationen deutlich zurückgewiesen, wonach der Vorstand einen Verkauf des Jobportals Stepstone prüfe. So soll das Online-Portal weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Classified-Strategie von Axel Springer bleiben, heißt es auf MEEDIA-Anfrage.

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Das Online-Portal deutsche-startups.de hatte berichtet, dass Axel Springer nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR einen Verkauf von Stepstone prüfe. Als Grund nannte der Dienst, dass der Vorstand von Springer befürchtet, dass sich Stepstone langfristig nicht gegen die amerikanischen Wettbewerber Google & Co. behaupten könne. So war die US-Suchmaschine mit Google Jobs erst Mitte des Jahres auf dem deutschen Markt gekommen und hatte in kurzer Zeit deutlich an Marktanteile gewonnen.

Auf Anfrage von MEEDIA weist Axel Springer jegliche Verkaufsabsichten energisch zurück. “Bitte beachten Sie, dass wir diesen Spekulationen klar widersprechen: Sie sind falsch. Wir prüfen nicht den Verkauf von Stepstone. Stepstone ist zentraler Bestandteil der Classifieds-Strategie von Axel Springer”, erklärt eine Sprecherin.

Jüngst hatte auch Springer-Finanzvorstand Julian Deutz die künftige strategische Ausrichtung des Berliner Medienkonzerns nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR in einem Schreiben an die Mitarbeiter skizziert und dabei Stepstone als eine wichtige Säule genannt. Darin heißt es: “Axel Springer hat ein klares Ziel: Wir wollen Weltmarktführer im digitalen Journalismus und bei digitalen Rubrikenangeboten werden. Diese Strategie setzen wir nun konsequent und mit hohem Tempo um. Fest steht, dass wir uns zukünftig auf unsere vier Kernbereiche fokussieren: News Media National und News Media International, Aviv sowie StepStone”. (MEEDIA berichtete).

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gl

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Alle Kommentare

  1. Hintergrund für die Verkaufsgedanken sind offenbar Befürchtungen, dass StepStone langfristig gegen Google, Indeed und Co. nicht mehr bestehen kann…..so ist es auch, jeder, der sich den Markt anschaut weißt, dass die alten Jobportale, die noch wie Zeitungen agieren keine Zukunft mehr haben, dazu gehört nunmal auch StepStone, die auch nur in Deutschland bekannt sind.

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