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“NWZ”-Chefredakteur Lars Reckermann verlässt die Mediengruppe

Lars Reckermann
Lars Reckermann Foto: "NWZ"

Lars Reckermann, seit 2016 Chefredakteur der "NWZ"-Mediengruppe, verlässt das Haus auf eigenen Wunsch. Er möchte neue berufliche Wege gehen, heißt es in der Mitteilung dazu. Eine Nachfolge ist noch nicht gefunden, Reckersmanns Stellvertreter Gaby Schneider-Schelling und Ulrich Schönborn übernehmen bis dahin seine Aufgaben.

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Reckermann habe die “NWZ” für die Leser geöffnet, sie an den täglichen Redaktionskonferenzen partizipieren lassen und neue digitale Formate entwickelt. “Er setzte verstärkt regionale Schwerpunkte und entwickelte die ‘NWZ’ zur Autorenzeitung.” Der 49-Jährige entwickelte unter anderem die Talkformate #kurzgeschnackt und “Rein in den Sessel – raus mit der Sprache”.

“Wir bedauern, dass sich die Wege trennen. Gesellschafter und Beirat wünschen Herrn Reckermann für seine Zukunft alles Gute. Für die erfolgreichen gemeinsamen Jahre hervorragender Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich“, sagte der Geschäftsführer Mediengruppe Harold Grönke.

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tb

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Alle Kommentare

  1. Was ist nur los bei der NWZ? Nach dem Tod des Verlegers Reinhard Köser und dem Ausscheiden der ehemaligen Geschäftsführer Ulrich Gathmann und Herbert Siedenbiedel jagt unter dem neuen alleinigen Geschäftsführer Harold Grönke eine Hiobsbotschaft die nächste.
    So soll auch der Weggang von Chefredakteur Lars Reckermann nach nur dreijähriger Amtszeit alles andere als Ausdruck von Harmonie sein. Ihm wurde ungefragt mit dem zuvor in Kassel gescheiterten Ex-Chefredakteur Horst Seidenfaden ein hoch bezahlter Aufpasser zur Seite gestellt, der sich mit rüden Worten zur angeblich mangelhaften Arbeit der Redaktion einführte, die in den letzten Jahren einen renommierten Journalistenpreis nach dem anderen einsammelte. Seidenfaden und Grönke sind Duzfreunde aus gemeinsamer Zeit bei der HNA.

    Grönke selbst staucht schon mal vor versammelter NWZ-Belegschaft einzelne Mitarbeiter und vor allem die Redaktion zusammen. Seine E-Mails aus dem Urlaub oder an Wochenenden verbreiten Angst und Schrecken.
    Die eigene Bilanz liest sich allerdings bescheiden: Die langjährige und von Reinhard Köser gegründete Anzeigen-Kooperation mit der Ostfriesen-Zeitung ist geplatzt, was erhebliche finanzielle Einbußen für die NWZ zur Folge hat. Auch die jahrzehntelange redaktionelle Kooperation ist gekündigt. Eine geplante gemeinsame Druckerei mit dem Bremer Weser Kurier scheiterte. Fraglich ist, ob der Druckvertrag mit dem OZ-Verlag gerettet werden kann.
    Im NWZ-Verlag wächst die Besorgnis, nicht zuletzt die künftigen Pläne des Geschäftsführers betreffend. Unbegreiflich ist vielen, dass die Gesellschafter der Entwicklung offenbar tatenlos zusehen.

    1. Was für ein blamables Gefälle zwischen „Gigi Herz“ und der von Meedia nachgekauten Pressemeldung.

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