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Cover-Check: schwache Kiosk-Woche mit Titeln zu SUVs, Wohlstand und “digitalem Ballast”

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Die drei großen Wochenmagazine "Der Spiegel", "stern" und "Focus" haben mit ihren Heften 38/2019 keinen großen Erfolg im Einzelhandel gehabt. Alle drei landeten unter ihren Vergleichszahlen der jüngsten 12 bzw. drei Monate. Besonders schwach war der "Focus" mit seinem Titel "Was das Leben leichter macht - So werfen Sie digitalen Ballast ab und gewinnen Zeit und Zufriedenheit".

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“Der Spiegel” titelte passend zur aktuellen Diskussion um SUVs ironisch “Unser Beitrag zum Klimaschutz”, zeigte eins der Autos im Spotlight und schrieb darunter “Verteufelt, aber begehrt: Das SUV – Symbol für die deutsche Doppelmoral”. Trotz der aktuellen Diskussionen griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. laut IVW aber nur 165.563 Einzelkäufer zu. Das ist nicht nur der schwächste “Spiegel”-Wert seit 16 Wochen, er liegt auch unter dem 12-Monats-Durchschnitt des Magazins von derzeit 172.200 Einzelverkäufen, sowie logischerweise auch unter dem 3-Monats-Durchschnitt von 180.100. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen fand die Ausgabe 703.557 Abnehmer, darunter befinden sich 107.581 ePaper, bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Der “stern” kümmerte sich in seiner Titelgeschichte der Ausgabe 38 um das Thema “Abschwung, Brexit, Handelskriege: Wie zerbrechlich ist unser Wohlstand?” Auch er landete mit 121.782 Einzelverkäufen unter seinem Normalniveau. Das liegt für die jüngsten 12 Monate bei 123.900, für die jüngsten drei Monate bei 124.500. Zudem sind die 121.782 Einzelverkäufe der schwächste Wert seit fünf Wochen. Der Gesamtverkauf der Ausgabe lag bei 460.408 Exemplaren, inklusive 25.248 ePaper.

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Am deutlichsten unter seinem aktuellen Soll landete in der Cover-Check-Woche 38 der “Focus”. Auf nur 41.363 Einzelverkäufe in Supermärkten & Co. brachte er es – das sind über 25% weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (55.700) und über 20% weniger als im Durchschnitt der jüngsten drei Monate (52.900). Passiert ist das mit dem Titel “Was das Leben leichter macht – So werfen Sie digitalen Ballast ab und gewinnen Zeit und Zufriedenheit”. Offenbar ein Thema, das nicht allzu viele potenzielle “Focus”-Käufer interessiert. Insgesamt wurden von der Ausgabe 354.456 Exemplar verkauft, 53.240 davon als ePaper.

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