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Für knapp 16 Mio. Euro: ARD eröffnet neues Nachrichtenhaus für „Tagesschau, „Tagesthemen“ & Co.

v.l.: NDR-Intendant Lutz Marmor, Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher, Moderator Jens Riewa Foto: NDR/Hendrik Lüders

Die Gemeinschaftsredaktion von „ARD-aktuell“ hat ihr neues Nachrichtenhaus eröffnet. In dem 15,7 Millionen Euro teuren Bau soll künftig die multimediale Ausrichtung der „Tagesschau“ vorangetrieben werden. Der Arbeitsbeginn im Newsroom ist für Mitte November geplant.

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Die ARD hat am Donnerstag das neue Nachrichtenhaus „ARD-aktuell“ in Hamburg eingeweiht. Von dem Studio werden unter anderem die „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „tagesschau24“ produziert. Nach rund zwei Jahren sind die Bauarbeiten nun abgeschlossen und in dem Newsroom soll künftig die multimediale Ausrichtung der „Tagesschau“ vorangetrieben werden. Die Redaktion soll laut Mitteilung Mitte November die Arbeit aufnehmen.

Baukosten liegen bei 15,7 Millionen Euro

Bei der Eröffnung mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher betonte NRD-Intendant Lutz Marmor: „Mit dem Neubau für ARD-aktuell investiert die ARD in Nachrichten. Mit diesem Gebäude ist die Tagesschau für die kommenden Herausforderungen im Fernsehen und online bestens gewappnet. Es bietet den Kolleginnen und Kollegen zukunftsfähige Arbeitsplätze in einem multimedialen Newsroom.“ Marmor betonte, dass die Räumlichkeiten mindestens für die nächsten 30 Jahre genutzt werden sollen.

Helge Fuhst, Zweiter Chefredakteur von „ARD-aktuell“ sagte: „Mit dem neuen Newsroom werden die Wege kürzer: Wir verzahnen die Arbeit der verschiedenen Formate und Ausspielwege enger, dadurch können wir noch schneller auf aktuelle Ereignisse reagieren.“ Die Kosten für den Bau liegen bei 15,7 Millionen Euro, zu dem alle ARD-Anstalten Geld beisteuerten. Das Gebäude wurde vom Braunschweiger Architekturbüro struhk architekten entworfen.

Durch den Umzug von „ARD-aktuell“ wird für den NDR ein weiteres Nachrichtenprojekt realisierbar: „In den freiwerdenden Räumen entsteht ein gemeinsamer Standort für die zentralen Nachrichtenangebote im Hörfunk, im Fernsehen und in Onlinemedien des NDR“, heißt es in der Mitteilung. Ab 2021 sollen von dort in crossmedialer Zusammenarbeit vor allem Nachrichten sowie Berichte und Reportagen aus und für Norddeutschland gesendet werden.

tb

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