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Reportagen, digitale Erzählformen und Investigativ-Recherchen: „Tagesspiegel“ gründet Schwerpunkt-Ressort „Story“

Sidney Gennies und Esther Kogelboom Foto: Thilo Rückeis

„Der Tagesspiegel“ hat ein Ressort für Longreads, Reportagen, Investigativ-Recherchen und digitale Erzählformen gegründet. Seit dem 1. Oktober leiten Esther Kogelboom, bisher Ressortleiterin „Sonntag“, und Sidney Gennies, bislang verantwortlicher Redakteur der „Mehr Berlin“-Seiten, das neue Ressort.

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Im „Story“-Ressort werden die bisherigen Redaktionen von „Sonntag“, „Mehr Berlin“ und „Die Dritte Seite“ zusammengeführt. Ein eigener Reporter-Pool soll als Verstärkung dienen. Neben der Doppelspitze aus Kogelboom und Gennies wurde Maris Hubschmid als stellvertretende Leiterin berufen.

Die zugehörigen Seiten im Blatt erscheinen in ihrer bisherigen Form, heißt es in der Pressemitteilung. Katja Füchsel, die bisher die „Dritte Seite“ und „Mehr Berlin“ verantwortete, wird Redakteurin für besondere Aufgaben. Damit kümmert sie sich künftig um Großrecherchen und Reportagen zu den Themen Justiz und Kriminalität.

Das zehnköpfige Team soll vor allem hintergründige Recherchen, Interviews, Reportagen und Magazin-Inhalte liefern. Im Fokus steht aber auch die Koordinierung projektgebundener Investigativ-Teams. Laut „Tagesspiegel“ ist der Schritt eine Reaktion „auf die wachsende Zahl der Leser, die hochwertige Inhalte auch und vor allem in digitaler Form suchen“.

Ziel sei es, „das Digital Storytelling weiterzuentwickeln und neue Erzählformen auszuprobieren, die speziell auf die Möglichkeiten der digitalen Darstellung zugeschnitten sind.“

tb

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