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Greta lässt grüßen: Gruner + Jahr startet Nachhaltigkeitsmagazin “Brigitte be Green”

“Brigitte”-Chefredakteurin” Brigitte Huber, neuer Titel “Brigitte be Green”
"Brigitte"-Chefredakteurin" Brigitte Huber, neuer Titel "Brigitte be Green" Fotos: G+J

Die Frauenzeitschrift "Brigitte" will mit dem neuen Ableger "Brigitte Be Green" das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit besetzen. Das Magazin richtet sich an Frauen ab 25 Jahren, die sich für gesellschaftliche, zeitgeistige und vor allem umweltpolitische Themen interessieren.

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“Barbara”, “Guido” oder “Dr. von Hirschhausens stern Gesund leben“ – bislang hat das Verlagshaus Gruner + Jahr auf die Popularität von Prominenten gesetzt, um neue Persönlichkeitsmagazine in der wettbewerbsintensiven Zeitschriftenbranche zu etablieren. Jetzt macht sich die zum Verlag gehörende Frauenzeitschrift “Brigitte” die Massenbewegung rund um die schwedische Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg zu Nutze, um den Nachhaltigkeitsableger “Brigitte be Green” am Kiosk zu platzieren. “Natürlich reagieren wir mit ‘Brigitte be Green’ auf die Bedürfnisse unserer Leserinnen, die sich sehr für dieses gesellschaftlich wichtige Thema interessieren”, erklärt Brigitte Huber gegenüber MEEDIA. Dabei verweist die “Brigitte”-Chefredakteurin auf eine repräsentative Umfrage des Frauentitels. Sie ergab, dass 75 Prozent der befragten Frauen bereit seien, zu Gunsten des Umweltschutzes zu verzichten. Hier will Huber mit ihrem Heftkonzept ansetzen und “zeigen, was jede/r Einzelne tun kann”.

“Mehr als tolle Unterhaltung”

Ähnlich sieht es Publisherin Iliane Weiß: “‘Brigitte’ steht für viel mehr als tolle Unterhaltung. Unsere Leserinnen vertrauen uns und schätzen uns dafür, dass wir Themen setzen, die Frauen betreffen, öffentliche Debatten anstoßen und erstklassige Service-Inhalte anbieten und das in hoher journalistischer Qualität”, betont die Verlags- und Objektleiterin. Zugleich fügt sie hinzu: “Und in ‘Brigitte be Green’ wird es keinen erhobenen Zeigefinger geben. Im Gegenteil: Wir wollen unsere Leserinnen mit Tipps für ein entspanntes nachhaltiges Leben inspirieren.” Zielgruppe des Newcomers sind “Frauen ab 25 Jahren, die sich für gesellschaftliche, zeitgeistige und vor allem umweltpolitische Themen interessieren und nach Möglichkeiten suchen, das eigene Leben noch mehr in Einklang mit der Natur zu bringen”, so Weiß.

Dabei nutze die “Brigitte”-Redaktion, dass “das Bedürfnis in der Gesellschaft nach mehr Informationen, Inspirationen und einfachen Tipps zu Themen wie plastikfreiem Einkauf, fairer Mode, Mikroplastik, nachhaltigem Kochen und Reisen wächst”. Zugleich soll die neue Zeitschrift Leserinnen zeigen, wie man “ein neues ökologisches Bewusstsein mit seinem eigenen Lebensstil ganz entspannt in Verbindung bringen kann”.

Umweltaktivistinnen auf dem Cover
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Geplant ist, auf dem Cover jeder Ausgabe eine bekannte Umweltaktivistin zu zeigen: “Wir starten mit Madeleine Daria Alizadeh alias DariaDaria, die über 250.000 Abonnenten auf Instagram hat. Sie steht für Nachhaltigkeit in allen Bereichen und passt aus diesem Grund hervorragend zu uns“, sagt Huber. Die Redaktion habe Alizadeh für die erste Ausgabe interviewt und mit ihr eine Fair-Fashion-Modeproduktion auf die Beine gestellt.

Obwohl Huber auf jeden Titel namhafte Größen und Influencerinnen aus der Umweltszene heben will, reiht sie “Brigitte Be Green” nicht in die Reihe der Persönlichkeitsmagazine ein. “‘Brigitte be Green’, wie auch schon der Name suggeriert, hat nichts mit unseren Persönlichkeitsmagazinen gemein, die ja nach der jeweiligen Persönlichkeit heißen und deren Tonalität sich durchs ganze Heft zieht“, unterstreicht die “Brigitte”-Chefredakteurin. Die Idee zu dem Newcomer kam von den beiden “Brigitte”-Redakteurinnen Daniela Stohn und Alexandra Zykunov, die auch die Redaktionsleitung des Heftes übernommen haben. Im internen Ideenwettbewerb “Grüne Wochen” habe man dann das Projekt vorangetrieben.

Das Heft weist eine breite Themenpalette auf. Dazu gehört in der ersten Ausgabe ein Essay der “Fridays for Future”-Aktivistin Luisa Neubauer. Darin beschreibt sie, wie Politik und Wirtschaft auf die Protestbewegung reagieren sollten. Weitere Inhalte sind unter anderem ein Ökoduell. Dabei stellt die Redaktion die Leser vor die Wahl, was ihren Einkauf grüner macht: Beispiel: analoges Buch vs. E-Book oder eine Rose aus Afrika vs. eine Rose aus den Niederlanden. Gruner + Jahr bringt die erste Ausgabe in einer Druckauflage von 120.000 Exemplaren auf den Markt. Als Copypreis gibt der Verlag 5,90 Euro an. Jährlich sind zwei Ausgaben geplant. Die zweite Ausgabe soll am 25. März 2020 erscheinen.

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