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Hamburger Dependance auf der Kippe? Vermarkter Media Impact stellt Außenstandorte auf den Prüfstand

Media Impact-GF Carsten Schwecke
Media Impact-GF Carsten Schwecke Foto: Media Impact

Unruhe bei Media Impact, dem gemeinsamen Vermarkter von Axel Springer und der Funke Mediengruppe: Angeblich will das Joint-Venture den Hamburger Standort schließen und die Arbeit nach Berlin verlagern. Betroffen von der Maßnahme wären rund 80 bis 100 Mitarbeiter.

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In der Belegschaft von Media Impact wächst die Verunsicherung über die zukünftige Ausrichtung des Vermarkters. DemVernehmen nach stellt das Joint-Venture des Berliner Medienunternehmens Axel Springer und der Essener Funke Mediengruppe die Außenstandorte auf den Prüfstand. So steht nach Informationen aus Firmenkreisen von Axel Springer der Hamburger Standort auf der Kippe. Er soll angeblich geschlossen werden. Betroffen von der Maßnahme wären rund 80 bis 100 Mitarbeiter. In Springer-Kreisen ist die Rede davon, dass die zuständigen Gremien und Mitarbeiter über die Maßnahme ab dem 20. Oktober informiert werden sollen.

Kommt es zu der Maßnahme, soll die Arbeit von Hamburg nach Berlin verlagert werden. Möglicherweise bietet Media Impact Teilen der Mitarbeiter einen Arbeitsplatz in der Bundeshauptstadt an. Der Vermarkter verfügt in Deutschland über sechs Standorte. Er ist in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart vertreten.

“Möchten den Gesprächen mit Arbeitnehmervertretungen und Mitarbeitern nicht vorgreifen”
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Ein Sprecher von Axel Springer hält sich hierzu auf Anfrage von MEEDIA bedeckt: “Wie wir am 30. September bekanntgegeben hatten, ist auch Media Impact Teil der geplanten Strukturanpassungen bei News Media National. Das schließt die Außenstandorte ebenso wie die zentral in Berlin organisierten Bereiche mit ein. Die Details werden jetzt erarbeitet. Wir möchten den Gesprächen mit Arbeitnehmervertretungen und Mitarbeitern nicht vorgreifen.”

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner tritt bei der Sparte News Media National massiv auf die Kostenbremse. Er will unter anderem durch die Zusammenlegung der Redaktionen von “Bild” und “Bild am Sonntag” rund 50 Millionen Euro einsparen (MEEDIA berichtete). Dazu gehört auch, beim Vermarkter Media Impact Kosten abzubauen. An Media Impact sind Axel Springer mit 74,9 Prozent und die Funke Mediengruppe mit 25,1 Prozent beteiligt. Das Joint-Venture vermarktet diverse Medienmarken – darunter die Bild-Markenfamilie sowie die Welt-Gruppe.

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