Partner von:
Anzeige

Fall Wirecard: “Financial Times” sieht nach Untersuchung keine Hinweise auf Kursmanipulation

“FT”-Redakteur Dan McCrum berichtete über den vermeintlichen Wirecard-Skandal
"FT"-Redakteur Dan McCrum berichtete über den vermeintlichen Wirecard-Skandal

Die britische "Financial Times" hat die Ergebnisse einer externen Untersuchung im Fall WIrecard veröffentlicht. Demnach gebe es keine Hinweise auf Absprachen zwischen "FT"-Reportern und Spekulanten. Der Zahlungsdienstleister WIrecard hatte der "FT" vorgeworfen, mit Negativberichten die Kurse des Unternehmens zu beeinflussen.

Anzeige

Das Unternehmen behauptete, die “FT” habe sich mit so genannten Shortsellern abgesprochen, die auf fallende Kurse wetten. Mehrfach hatte die Zeitung kritisch über Wirecard berichtet. Unter anderem eine Tonaufnahme sollte die unerlaubten Absprachen laut Wirecard beweisen.

“FT”-Chefredakteur Lionel Barber wies die Wirecard-Vorwürfe zurück. Es handle sich dabei um eine Ablenkungstaktik, um künftige Berichterstattung zu verhindern, so Barber. Wegen der Schwere der Vorwürfe ließ die “FT” ihre Berichterstattung aber extern prüfen. Dazu wurden Anwälte der Londoner Kanzlei RPC engagiert.

Anzeige

Wie das “Handelsblatt” berichtet, sind deren Untersuchungen nun abgeschlossen. Die Kanzlei habe keinen Hinweis gefunden, dass es Absprachen zwischen Reportern und Spekulanten gegeben habe. “FT”-Chefredakteur Lionel Barber zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und erklärte, die Zeitung stehe zu ihrer Berichterstattung.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia