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“Lieber Geschichte schreiben statt Artikel”: Wie Leitmedien von “Zeit” bis “FAS” sich am Phänomen Greta Thunberg abarbeiten

Die 16 Klima-Aktivistin Greta Thunberg
Die 16 Klima-Aktivistin Greta Thunberg

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die von ihr ins Leben gerufene "Fridays for Future"-Bewegung bringt Millionen Menschen auf die Straßen und elektrisiert die Medien. Für MEEDIA analysiert der Publizist Franz Sommerfeld, wie Leitmedien wie "Zeit", "Welt" oder die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" sich dem Phänomen Greta nähern.

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Von Franz Sommerfeld

Greta bewegt die Welt. Sie und die “Fridays-for-Future”-Bewegung werden damit zu einem Lackmustest für die demokratische Reife der deutschen Öffentlichkeit und ihrer Medien. Die Ergebnisse beunruhigen eher. Denn vier Jahre nach der Flüchtlingskrise zeichnet sich wiederum eine weitreichende Einhelligkeit ab. War 2015 der humanitäre Anspruch der Grund dafür, so ist es dieses Mal die Sorge um die Zukunft des Planeten. Als bräuchte eine demokratische Gesellschaft nicht gerade in solchen, vielleicht existenziellen, Zeiten den Streit um den richtigen Weg.

Für die Wochenzeitung “Die Zeit” ist Greta ein echter Glücksfall. Ihr stellvertretender Chefredakteur Bernd Ulrich liebt den publizistischen Hardcore-Auftritt. Er fordert “das Ende des Drumherumredens“. Woche für Woche erscheinen im Blatt Texte, die eine neue ökologische und gesellschaftliche Radikalität beschwören, im Namen der “physikalischen Realität“. Dass seit Einstein gestritten wird, ob es sie überhaupt gibt, stört ihn nicht weiter. Es ist für ihn ein politischer Kampfbegriff, um die Mühen demokratischer Prozesse im Angesicht der Klimakrise zu diskreditieren. 

Vokabular kaum von rechten Populisten zu unterscheiden

In einem Anflug von Großzügigkeit konzediert Ulrich zwar noch: “Zwar können alle Maßnahmen gegen die Klimakrise demokratisch verhandelt werden.” Um dann aber zuzuschlagen: “…nur mit der Natur selbst lässt sich nicht schachern. Nicht verhandelbare physikalische Realität – von so etwas bekommt die Demokratie Pickel. Hilft aber nichts.” 

Koalitionsverhandlungen werden als “Basar” denunziert, Kompromisse als unwirksame “Homöopolitik” und Demokratie als “Schachern”. Dass sich solches Vokabular kaum noch von dem rechter Populisten unterscheidet, scheint das Blatt nicht zu stören. Diesem Kurs gibt Greta Thunberg ein menschliches Antlitz, in dem sich in ihr beinahe noch kindliche Unbefangenheit und große Ernsthaftigkeit mit wissenschaftlichem Anspruch mischen. 

So überrascht es nicht, dass “Die Zeit” gleich vier Autoren für einen Artikel in ihrer aktuellen Ausgabe aufbietet, um Greta zum Martin Luther unserer Zeit zu ernennen und Angela Merkel zu Karl V. Dieses mit dem einzigen Wort “Wut” betitelte kollektive Werk ist in einem von den Autoren sicher nicht intendiertem Sinn aufschlussreich: Die große, der Aufklärung verpflichtete, deutsche Nachkriegszeitung ersetzt hier Wissenschaft durch Glauben. Anders als Glauben lebt Wissenschaft vom Widerspruch und davon, immer wieder und immer aufs Neue an der Wirklichkeit gemessen zu werden. In diesen Artikeln der “Zeit” gelten wissenschaftlichen Erkenntnisse als gesetzt und werden in der Sache nicht mehr erörtert oder, bewahre Gott, hinterfragt. Sie sind das Neue Testament unserer Zeit, heilige Worte.

Widersprüche schätzender Text im “Freitag”

Überraschenderweise widerspricht Michael Angele, Chefredakteur des kleinen linken “Freitag”, in dem man am ehesten radikale Positionen vermuten könnte: “Aus dem Gefühl der großen Not heraus lassen sich leicht Appelle formulieren (und früher: Revolutionen machen), aber nur schwer Politik gestalten.” Oder wie Herfried und Marina Münkler in ihrem gerade erschienenen Buch ‘Abschied vom Abstieg’ formulieren: ‘Durch das Ausmalen apokalyptischer Untergangsszenarien lassen sich weder Massenorganisationen zusammenhalten noch nachhaltige politische Projekte steuern'”. Dass ein solcher abwägender und die Widersprüche schätzender Text in früheren Zeiten in der “Zeit” erschienen wäre, markiert die Veränderungen der publizistischen Landschaft.

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Claudius Seidl erklärt in der jüngsten Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” die Ausrufung Thunbergs zum Luther unserer Zeit damit, dass die Redakteure der “‘Zeit’ lieber noch als Artikel Geschichte schreiben wollen”. Vielleicht erinnert er auch daran, dass “Zeit”-Chefredakteur Giovanni Lorenzo nach der Flüchtlingskrise kritisiert hatte, dass sich Journalisten, auch die eigenen, als “Mitgestalter” von Politik verstanden hätten.

Seidl bleibt, anders als Bernd Ulrich, Beobachter. Ihn fasziniert, dass es sich bei “Friday for Future”  – anders als bei den Achtundsechzigern oder später der Friedensbewegung – um den ersten wirklich grossen Generationenkonflikt handelt: “Es geht nicht um Kultur, und es geht auch nicht um Forderungen, die milder werden, wenn die Kinder langsam erwachsen werden. Es geht, wie Greta Thunberg das völlig realistisch genannt hat, um Leben oder Sterben. Es geht darum, dass Angela Merkel die Erde in dem Jahr, da Greta Thunberg fünfundsechzig wird, nicht ertragen würde, nicht, wenn wir so weitermachen. Jene, die den erhitzten Planeten werden ertragen müssen, sind zu jung, heute schon zu handeln. Jene, die Macht zu handeln haben, werden den Schrecken nicht mehr erleben. Deshalb musste Greta Thunberg uns erschrecken.”

Empathische Auseinandersetzung in der “Welt”

Klug kritisiert Seidl die verbreitete Hilflosigkeit im Umgang mit Greta Thunbergs Forderungen,  “jenes kopfstreichelnde Wohlwollen, jene herablassende Sympathie, jene allgemein herrschende Haltung, wonach es ganz gut ist, dass die Kinder uns an die Dringlichkeit des Klimaproblems endlich erinnert haben”. Da trifft er sich mit Thomas Schmid in der “Welt”: “Es zeugt daher von Bosheit, sie als unreife Göre, als pathologische Fanatikerin abzutun.” 

Aber der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber der “Welt” ist einer der wenigen, der sich ernsthaft, fundiert und durchaus emphatisch mit ihr auseinandersetzt: “Demokratische Politik ist immer fehlbar, sie schreitet im Zick-Zack-Gang, im Korrekturmodus voran. Dafür hat die Schwedin, die sich im Besitz der einzigen Wahrheit fühlt, keine Spur von Verständnis, auch kein Gespür. Wenn sie die Suche nach ‘irgendwelchen technischen Lösungen’ verächtlich macht, dann verwirft sie damit alle Möglichkeiten, die wir wirklich haben. Denn wie anders als mit technischen Lösungen, wie anders als mit Erfindergeist kann dem Klimawandel begegnet werden? Auch wenn die Sehnsucht nach Erlösung und nach Rückkehr zu einer ursprünglichen Harmonie zwischen Mensch und Natur, die es angeblich einmal gegeben hat, groß sein mögen: Die Wunden, die die industrielle Entwicklung geschlagen hat, können nicht mit dem Verzicht auf Technik, sondern nur mit mehr, mit besserer Technik geheilt werden.”

Schmid skizziert damit Grundzüge einer Debatte, die für eine Gesellschaft und ihre Medien unabdingbar ist, um den abzusehenden Veränderungen und möglichen Einschränkungen der gewohnten Lebensweise in einem demokratischen Prozess die notwendige Akzeptanz zu verschaffen. Eben hat die AfD, die mit der Flüchtlingskrise ihren Durchbruch erzielte, angekündigt, das Klima zu ihrem neuen großen Thema zu machen. Gerade weil die AfD die Klimafrage als neues populistisches Thema entdeckt, ist der offene Streit um den richtigen Weg zwingend. Gefährlich wäre ein Reflex, jede Kritik an “Fridays for Future” als AfD-Position zu diskreditieren, auszuschließen ist er leider nicht.

Über den Autor: Franz Sommerfeld, Ex-Chefredakteur des “Kölner Stadt-Anzeigers” und ehemaliges Vorstandsmitglied im Hause DuMont, ist heute freier Publizist.

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Alle Kommentare

  1. Der Artikel ist mal wieder einer, der sich mit der Person Thunberg beschäftigt, um nicht über die von Thunberg angesprochenen – und zweifellos existierenden – Probleme nachdenken zu müssen. Für mich wirkt das nicht anders als einer der zahlreichen Artikel v.a. in Welt und FAZ in den letzten Monaten, mit denen verzweifelt versucht wurde, Thunberg als Person irgendwie zu analysieren (und oft genug auch zu diffamieren), statt mal klar zu sagen, was denn die Alternativen zu den von Thunberg – und, was geflissentlich ignoriert wird, der großem Masse aller Wissenschaftler – geforderten Maßnahmen sind. Aber sich mit einer 16-jährigen zu beschäftigen ist natürlich einfacher…

  2. Man diskutiert über Greta, um nicht über die Sache diskutieren zu müssen. Hansen hat die Klimaerwärmung 1988 vorausgesagt und seine Voraussage ist bis heute genau. Damit sind wir nicht mehr beim Glauben sondern bei Fakten. Die IPCC-Prognosen sind viel zu optimistisch, weil sie wesentliche Einflussfaktoren ausblenden. Man würde sich lieber an die Fakten halten. Nur das verlangt Greta.

  3. Der letzte Satz des Beitrags wird noch bittere Realtität, befürchte ich:

    “Gerade weil die AfD die Klimafrage als neues populistisches Thema entdeckt, ist der offene Streit um den richtigen Weg zwingend. Gefährlich wäre ein Reflex, jede Kritik an “Fridays for Future” als AfD-Position zu diskreditieren, auszuschließen ist er leider nicht.”

    Meiner Meinung nach hat sich die AfD auch deshalb auf das Thema gesetzt, weil es ihnen kommunikativ und bei den nächsten Wahlen doppelt nutzen wird (?):
    1. Als einzige Bundestagspartei, die sich offen gegen ein eventuell immer teurer werdendes deutsches Klimapaket ausspricht – egal wie es ausgestaltet ist und wie wirksam oder unwirksam es ist.
    Dies könnte (viele) Protestler anziehen, die sich (finanziell) benachteiligt fühlen oder es werden, wenn z. B. Benzin/Diesel drastisch teurer wird.
    2. Aufgrund der zunehmenden Polarsierierung in der Klimadebatte wird es nicht lange dauern, bis kritische/konservativere (Teil-)Meinungen an “Fridays for Future” etc. geächtet und nun in die AfD-Ecke gestellt werden.
    Ich befürchte zudem, dass die AfD in den Sozialen Netzwerken und in den ländlichen Regionen kommunikativ alles dafür tun wird, um diesen Prozess selbst anzufeuern und zu beschleunigen (“Öl ins Feuer gießen”). Es hat ja schon mal funktioniert…

    Noch eine Anmerkung zu Greta Thunberg. Im ZDF-Interview vom 06.02.2019 sagte sie:
    “…Ich denke, wenn ich kein Asperger hätte, wäre das hier nicht möglich gewesen. Ich hätte einfach weiter so gelebt und gedacht, wie jeder andere auch. Ich sehe die Welt aus einer anderen Perspektive – Schwarz und Weiß…”

    Thunberg ist für mich deshalb eine eindrucksvolle, aber individuelle Klimaschutz-Mahnerin. Das ist auch gut so! Doch im gemeinschaftlich sozialen und demokratischen Leben geht es nicht ohne Kompromisse und Präferenzen/Schwerpunkte. Wo die letztendlich liegen, muss ausgelotet werden, was leider ( 😉 ) sehr (!) komplex ist.
    Mini-Beispiel Kernkraft: sehr gut für die CO2-Bilanz, aber ganz übel für Mensch und Natur, wenn es zu einer atomaren Katastrophe (SuperGau) kommt; und den verstrahlten Lagermüll will auch keiner haben. Was ist einer Gesellschaft bzw. einem Land “lieber”?

  4. Die deutschen Leidmedien haben 2015 jedwede Glaubwürdigkeit verspielt. Der Hype um Greta den diese Medien verbreiten ist mehr als ein sicheres Indiz dafür, daß dies alles nur (Vorsicht: Kalauer!) heiße Luft ist.

  5. Statistik ist die Hure der Wissenschaft.

    Patrick Moore, Greenpeace Ex-Direktor: Mit Desinformation, Angst und Schuldgefühlen treibt der 0,5 Mrd. Dollar Konzern das Geld der Menschen ein und verfolgt dabei eine linke politische Agenda. Wissenschaft spielt keine Rolle.*

    Wir sind die Klima- Soldaten und ziehen mit den Daten….

    *nachrichten-fabrik.de

    In dem Sinne….
    FREUNDSCHAFT !

  6. “Wie Leitmedien von “Zeit” bis “FAS” sich am Phänomen Greta Thunberg abarbeiten.”

    Womit sonst lassen sich finanziell und inhaltlich noch billiger die Seiten füllen?

  7. Das Mitschwimmen auf einer Greta-Welle macht offenbar mehr Spaß, als sich mit Fakten und Greta’s Hintergrund zu beschäftigen. Oder diese Fakten wollen einfach nicht zur eigenen Ideologie, weshalb man sie lieber nicht nennt und sich auf “der Welle” hirnlos treiben lässt?

    1. In der Tat, da gibt es z.B. Gretas T-Shirt Lüge, interessiert deutsche Medien Null.

      Der kleine Gnom ist ein einziges Fake-Produkt, Soros und seine Freunde lachen sich schlapp über die unfassbare Dummheit der Gutmenschen.

      1. Nun ja, mit dem Nutzernamen „Jesus“ lässt sich natürlich leicht über angebliche Fake-Produkte lästern; da lache ich mich auch schlapp! Und das mit Soros und einer angeblichen Weltverschwörung hat inzwischen auch sooo einen Bart. Nichts besseres in petto? Vielleicht so etwas wie „die Erde ist eine Scheibe, deshalb kann es keinen Klimawandel geben“?

      2. In der Klimamodellierung ist die Erde eine Scheibe…
        Einfach mal googeln…
        😉

        Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.

        Albert Einstein

      3. Ahnte ich es dich: Irgendeine(r) fällt auf die Scheibe herein! Das Zitat auch einfach mal „gegoogelt“ und aus irgendeiner Zitatesammlung im WWW genommen, die zumeist unverifizierte Zitate für jedermann/-frau anbieten? Aber Sie haben keine Ahnung von der Kraft guter Reden!

  8. Dass Greta sich im Besitz der einzigen Wahrheit fühlt, ist Ihre Interpretation. Die Verzweiflung unserer Jugend am bevorstehenden Klimachaos, das sie in ein paar Jahrzehnten ausbaden muss, reicht Ihnen nicht als Begründung??

    Unsere Politiker nehmen die auch von Ihnen beschworenen technischen Lösungen zum willkommenen Anlass, einfach auf das Auftauchen dieser Lösungen aus dem Nichts zu warten und ansonsten zuzugucken, wie die steigenden Temperaturen immer mehr Probleme verursachen – und bestehende verstärken.

    Schade, wenn Ihnen die nachdrückliche Forderung nach Begrenzung auf weltweit 1.5°, egal mit welchen Mitteln, als zu kompromisslos erscheint. Dummerweise kennt die Physik keine Kompromisse und nimmt darauf Null Rücksicht.

    1. ” Die Verzweiflung unserer Jugend am bevorstehenden Klimachaos….”
      Die Jugend ist nicht verzweifelt.
      Die Jugend rennt denen nach, die am lautesten Schreien dass sie die einzige Wahrheit vertreten.
      Das war schon immer so.
      Ob bei den Kreuzzügen den Päpsten oder später politischen (Ver-) Führern wie Hitler, Stalin, Mao, Che Guevera, Ho Chi Minh………
      Ende des letzten Jahrtausends, als dann das “Wassermann-Zeitalter” angebrochen war, wieder religiösen Führern von inzwischen wieder fast vergessenen Sekten.

      Bei dem ganzen Hype um Greta wird von den Medien schlicht unterschlagen, dass jeder Fortschritt beim Ressourcen-Verbrauch des Einzelnen dieser Fortschritt durch die gleichzeitige, ungehemmte Bevölkerungsexplosion weit mehr als kompensiert wird.

      1. Das ändert ja nischt daran, dass wir zuviel verbrauchen. Ihr Argument ist quasi „wegen Bevölkerungswachstum alles sinnlos, lasst uns also einfach weitermachen“.

  9. [“…Greta bewegt die Welt ??? Alles nur eine Frage der Interpretation und der illusorischen Betrachtung, was geglaubt wird oder nicht, vor allem nach welchen Kriterien und unbestreitbarer Beweisführung. Pseudo-Wissenschaft versus professioneller neutraler Wissenschaft. PW= 0 Punkte, pnW=100Punkte, denn die GroßInd.Pseudowissenschaftler, die für den Konzern IPCC ihre Vorgaben erfüllen, können nichts beweisen dass. Na, schon mal ne Waage zu Hause, um in Tonnen zu messen, wie schwer der leise Verdauungsduft heute war? Messen, erfassen und schwups kommt der CO2-Strafzoll, für umweltschädliches Verhalten per WhatsApp, am Arm getragen erfasst und zugleich digital abgebucht. Und nicht vergessen, Klappe halten, denn was da so an schlechter verbrauchter Luft rauskommt, kommt der Frage nach, wie viele Millionen Tonnen CO2 die Politschwätzer der Fraktionen ” WE” und ” WIR ” pluralis majestatis, so täglich produzieren, wenn sie vor den Mikrophonen sich für Wichtig verkaufen und mit Lug&Trug so um sich schmeißen. Wer zahlt diese gräßliche Umweltverpestung? Der Bürge, der Treuhänder, das ” ach-so-verachtete, geliebte Wahlvolk, ohne Rechtsansprüche”. Alles nur Computermodelle, was-wäre-wenn, und dann-doch nicht-Annahmen, Illusion. Fiktion. Denn es ist ihre GroßInd.Geoengineering, Fracking&Pumping, die Holz,-u.Sand-Mafia, die Superkartelle der Agro-PigPharma und PigChemistryInd. die die Ressourcen schneller verbrauchen, als sie nachwachsen, für den verängstigen VER-Braucher, verändern mit ihrer Privatisierung von Land&Volk das gesamte Weltklima und wälzen das man-made-desaster auf sozialisierte Kosten ab, um Gewinnmaximierung und privatem Profit in ihre Kommerz-Bücher zu schreiben. Die Hegelsche Dialektik und die betrogene Logik schlussfolgert: Zu viele Sesselpupser und somit ist das rein kommerzielle höchts profitable Geschäftsmodell: Bevölkerungsreduzierung auf ihren kontrollierten und kartellisierten Märkten. E-Mobilität an den Werkbänken und Lur&Wäldern benötigen keine lästigen überflüssig gemachten menschen. Die schon in ihren Produktionslägern sich stapelnde E-Mobilität muss nun an Mann/Frau gebracht werden, über das Geschäftsmodell Psychologie der Masse, das Madig machen und das Schuldanerkenntnis in Form von einseitigen Vertragsabschlüssen, zu ihren Gunsten auf sozialisierte Kosten und Freiheitsentzug. Denn hinter der E-Mobilität steckt nicht der Roller oder dasAuto, sondern ORWELLs Neue Welt, OZEANIEN. By your time. TotalRanking, made-in-china/SilikonValley.

    Das linke-Antifa Geschäftsmodell Al Gores mit NobelGreta, die psychisch vergewaltigt wird und ihr Verhalten und vor allem das ihrer Eltern und Mittätern, der Vernachlässigung der Fürsorgepflicht in Schweden in den Focus gebracht wurde , sie hat kein fundiertes Wissen und ohne Skript und Stöpsel im Ohr ist sie sprachlos, wie auch ihre linksgrüen gestrickte “Ideologie-Schwester” SorosLouisa, die allesamt ihre Sponsoren und Textschreiber in der NeoconGlobalisten-Illuminaten-NWO-Szene haben, sponsered by brown.

    Es ist schon sehr auffallend billig und durchschaubar, wie die gesteuerten und auch kontrollierten blauen msm brav dem vorgegebenen Narrativ mit geschäftstüchtigen Eifer sich hingeben und staatstragend sich positionieren, doch wenn es um fundiertes Wissen und Abfrage dessen geht, ist ausser heißer Propagandaluft auf sozialisierte Spesen niX gewesen. Da aber diese Figuren sich in Anzug und mit blauer, mal mit rother und pinker Krawatte vor blauem Hintergrund positionieren, ist der Eindruck das Instrument der Glaubwürdigkeit, gepaart mit geschulter und eingedrillter Poitmoderation. Was hochtrabend im “! WIR !” Modus klingt, das muss wahr sein, auch gedruckt, denn was “! Wahr !” ist, das bestimmen “!WIR!”. Nicht ihr. Unsere fiktionale Sache. Juristische PERSON, PERSONAL.

    ..und denn, es muss das Wahre immer wieder wiederholt werden, wider der Psychologie der Masse,
    weil auch die Lüge und der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar
    nicht nur von einzelnen, sondern von der umdressierten blindgläubigen Masse,
    in Zeitungen, Enzyklopädien,Schulen, Universitäten, MSM, Internet, Schein-Staat u.Parteipropaganda.

    Überall ist der Irrtum oben auf und es ist ihm wohl und behaglich,im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. Frei nach dem modernem W.von Goethe

    “Die Wahrheit ist nicht das, was du willst, sondern was sie ist, und du musst dich ihrer Macht beugen oder eine Lüge leben.” – Miyamoto Musashi

    1. >sie hat kein fundiertes Wissen und ohne Skript und Stöpsel im Ohr ist sie sprachlos

      Richtig, kann sich JEDER bei Youtube und Co. ansehen und sich fragen warum die Wahrheit über Gretchen nicht in deutschen Massenmedien publiziert wird.

      Ihr peinlicher UN Auftritt lief übrigens auch nicht in voller Länge im deutschen Lügen-TV

    2. Nun ja, „Don Roberto“, Schweden hat seit vielen, vielen Jahren eine CO2-Steuer und was ist passiert? Ist das Land arm geworden, die Wirtschaft marode? Nur mal als ein Beispiel.

      Aber schon Adorno wusste, dass die Rechten sich gern „in Wahnsysteme steigern“. Und der „Jesus“ folgt auf dem Fuß.

  10. Es läuft genau wie in der Flüchtlingskrise 2015. Weitgehende Einheitsmeinung der Medien, die nicht neutral berichten, sondern versuchen, selbst Politik zu machen.

  11. “In diesen Artikeln der ‘Zeit’ gelten wissenschaftlichen Erkenntnisse als gesetzt und werden in der Sache nicht mehr erörtert oder, bewahre Gott, hinterfragt. Sie sind das Neue Testament unserer Zeit, heilige Worte.”

    Sie entkräften Ihr eigenes Argument. Wissenschaft ist belegbar und damit gesetzt. Religion nicht. Gut, das es die Säkularisierung so weit geschafft hat. Sonst hätten wir heute gar keine Klimadiskussion, sondern womöglich eine darüber, welche Gläubiger welchen Gottes so viel gesündigt haben, dass er uns nun mit der Klimaerwärmung bestraft.

    1. Nein. In der Wissenschaft gilt: Alle Beschreibungen der Wirklichkeit sind nichts als vorläufige Hypothesen. Hypothesen können zu Schlussfolgerungen führen, die dann mithilfe von Experimenten belegt oder widerlegt werden können. In einer echten, wissenschaftlichen Debatte würde der Zweifel zugelassen. Wer Modellierungen und Prognosen in den Rang des Absoluten erhebt, der ist in der Tat eher im Feld der Religion und des Glaubens unterwegs. Abwesenheit des Zweifels ist auch immer Zeichen von Einengung des Denkens und kann in großartige Sackgassen führen. Es muss so sein, es darf nicht anders sein, es kann nicht anders sein.

      1. In der Wissenschaft wird akzeptiert, wenn Dinge so sicher nachgewiesen sind, dass weiteres Forschen sinnlos ist. Da unterscheiden sich Leugner des Klimawandels nicht von den Jüngern der Homöopathie: Das Thema ist längst so umfangreich und hochqualitativ erforscht, dass es sichere Ergebnisse gibt. Das kann man akzeptieren und aufhören, Homöopathika zu kaufen oder eben Anfangen, sich Gedanken über Maßnahmen gegen das Fortschreiten des Klimawandels zu machen. Oder man redet immer weiter davon, dass das ja alles gar nicht sicher ist und man bestimmt bald ein Homöopathika findet, das mehr wirkt als Placebo. Oder vielleicht ja doch die tausenden Peer-Review-Studien falsch sind und der menschengemachte Klimawandel nicht existiert.

        Zu Ihrer Beruhigung: Natürlich gibt es in der Forschung zum Klimawandel viele Zweifel. Z.B. gibt es immer mehr Fachartikel, die anzweifeln, dass der Klimawandel tatsächlich so langsam vonstattengeht, wie der IPCC behauptet – und ob nicht womöglich der Kipppunkt, ab dem der Klimawandel nicht mehr aufgehalten werden kann, sehr viel näher ist als gemeinhin postuliert. Und ob die daraus resultierenden Folgen nicht womöglich sehr viel gravierender ausfallen werden als in den IPCC-Berichten skizziert. Sprich: Ob wir nicht tatsächlich radikale Maßnahmen brauchen, um das Überleben der Menschheit zu sichern.

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