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Postbank-Studie: Nur zehn Prozent wollen Online-Käufe der Umwelt zuliebe einschränken

Umweltaspekte spielen auch online eine Rolle
Umweltaspekte spielen auch online eine Rolle © Adobestock

Während gut 29 Prozent der Käufe in Deutschland online erledigt werden, rücken angesichts der aktuellen Debatten ökologische Aspekte in den Vordergrund: Vor allem die einfache Rücksendung von nicht gewollten Artikeln verleitet Käufer zum Online-Shopping. Die wenigsten wollen Online-Käufe der Umwelt zuliebe einschränken.

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Das legt eine Studie der Postbank nahe, in der über 3.000 Deutsche zu ihrem Kaufverhalten befragt wurden. Demnach spielen Fragen des Umweltschutzes bei den Kunden zwar eine zunehmende Rolle. 46 Prozent sagen, sie würden nur noch Produkte bestellen, die sie wahrscheinlich nicht zurückschicken müssen. Und 42 Prozent achten darauf, Produkte möglichst gesammelt und in einer Lieferung zu bestellen. Allerdings sind nur zehn Prozent bereit, ihr Online-Shopping künftig der Umwelt zuliebe einzuschränken.

Vor allem bei den Jüngeren ist das ökologische Bewusstsein in diesem Punkt schwächer ausgeprägt. Nur 38 Prozent der Digital Natives bemühen sich darum, nur noch Produkte zu bestellen, die sie voraussichtlich nicht zurückschicken. Bei den älteren Deutschen sind es 49 Prozent.

Viele Vorteile beim Online-Kauf

Das Rückgaberecht bei Online-Käufen zählt für fast die Hälfte der jungen Konsumenten zu den wichtigen Vorteilen im Web. Jeweils mehr als die Hälfte der Digital Natives gibt zudem an, häufiger in Versuchung zu geraten, etwas zu kaufen, was sie eigentlich nicht brauchen und durch Online-Bezahlverfahren deutlich weniger Bezug zum Geld zu haben. Zu den Vorteilen zählen die Digital Natives laut der Studie auch die größere Auswahl und die bessere Vergleichbarkeit von Produkten sowie die fehlenden Öffnungszeiten. Jeder Zweite empfindet es zudem als angenehm, bei der Online-Bestellung Warteschlangen und Gedränge zu vermeiden.

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Bücher, Filme, Videospiele und Unterhaltungselektronik kaufen die Deutschen lieber im Internet als offline. Für den Kauf von Lebensmitteln und Drogerieartikeln gehen sie noch lieber vor die Haustür. Auch Möbel und Wohnaccessoires besorgt eine klare Mehrheit eher im Laden.

rt

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