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Fernsehen punktet mit Crime: “Aktenzeichen XY” siegt bei Jung und Alt, ordentliche Zahlen für “Bundespolizei Live” bei kabel eins

Rudi Cerne moderiert “Aktenzeichen XY… ungelöst”
Rudi Cerne moderiert "Aktenzeichen XY... ungelöst"

Die Live-Übertragung eines Bundespolizei-Einsatzes hat kabel eins am Mittwochabend recht gute Quoten beschert: 500.000 14- bis 49-Jährige sorgten für einen Marktanteil von 6,1%. Den Prime-Time-Sieg holte sich ebenfalls ein Polizei-Format: "Aktenzeichen XY" kam im ZDF auf 1,04 Mio. junge Zuschauer und 11,8%, insgesamt auf 4,59 Mio. und 15,9%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Ordentliche Zahlen für “Bundespolizei Live” bei kabel eins, bei den jungen Männern Sieg gegen RTL, ProSieben und Sat.1

Am Dienstag hatte kabel-eins-Chef Marc Rasmus “Bundespolizei Live” noch als “aus strategischer Sicht das mit Abstand wichtigste Format des Jahres” bezeichnet. Man plane ähnliche Events für die Zukunft, wolle aber erstmal abwarten, wie die Übertragung läuft. Nun lässt sich sagen, dass sie zwar nicht sensationell gut gelaufen ist, gut aber durchaus. Mit 500.000 14- bis 49-Jährigen gab es zwischen 20.15 Uhr und 22.35 Uhr einen Marktanteil von 6,1%. Zum Vergleich: Normal waren für den Sender in den jüngsten 12 Monaten 5,2%. Interessant ist noch, dass mehrheitlich Männer zusahen: Mit 280.000 männlichen 14- bis 49-Jährigen gab es sogar 7,5% und einen Sieg gegen die 20.15-Uhr-Programme von RTL, ProSieben, Sat.1 und Vox. Insgesamt landete die Sendung hingegen unter dem kabel-eins-Durchschnitt: 900.000 Zuschauer entsprachen 3,3%, das 12-Monats-Normalniveau liegt hier bei 3,7%. Ob die Zahlen nun also für weitere solcher Live-Events ausreichen, müssen die kabel-eins-Verantwortlichen analysieren.

2. “Aktenzeichen XY” gewinnt die Prime Time bei Jung und Alt

Das Kriminalmagazin “Aktenzeichen XY… ungelöst” war unterdessen die Nummer 1 der Prime Time – und das sowohl im Gesamtpublikum, als auch bei den 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt lockte das Magazin 4,59 Mio. Menschen an, der Marktanteil lag bei 15,9%. Der stärkste direkte Konkurrent, ARD-Film “Hanne” erreichte mit 3,64 Mio. Zuschauern fast eine Million weniger, kam damit auf 12,6%. Den Tagessieg holte sich Das Erste dennoch im Gesamtpublikum – mit der 20-Uhr-“Tagesschau” und 4,64 Mio. Sehern bzw. 17,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete “XY” bei Werten von 1,04 Mio. und 11,8%, auch hier entsprach das dem Prime-Time-Sieg und Platz 2 der Tages-Charts. Tagessieger hier: “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” mit 1,29 Mio. und 18,4%.

3. Schwacher Abend für die drei großen Privatsender

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Für RTL, ProSieben und Sat.1 lief die Prime Time nicht sonderlich gut. Alle drei eigentlich großen Privatsender blieben klar unter ihren Möglichkeiten. So kam RTL mit den “25 unglaublichsten Storys, die sie garantiert weitererzählen werden” nicht über 780.000 14- bis 49-Jährige und 9,1% hinaus, ProSieben hing mit zweimal “9-1-1 Notruf L.A.” bei 660.000, sowie jeweils 7,7% fest, “Atlanta Medical” stürzte danach sogar auf 5,9%. Bei Sat.1 wollten nur 560.000 junge Menschen “Plötzlich arm, plötzlich reich” sehen – unschöne 6,7%.

4. RTL II erfolgreich mit den “Wollnys”

Vor Sat.1 setzte sich in der Prime Time der 14- bis 49-Jährigen auch noch RTL II: 640.000 und 650.000 junge Menschen schalteten zwei Ausgaben der “Wollnys” ein, die Marktanteile lagen bei 7,5% und 7,6%. “Love Island” konnte da nicht ganz mithalten, erreichte mit 390.000 jungen Zuschauern ab 22.15 Uhr aber immerhin 6,7%. Hinter RTL II reihte sich Vox ein: mit 520.000 und 560.000, sowie 6,1% und 6,5% für “The Good Doctor”, sowie schwachen 280.000 und 4,5% für “Chicago Med”.

5. Auch die Bayern bescheren Sky starke Champions-League-Quoten

Nachdem Sky mit dem Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Barcelona am Dienstag ein Millionenpublikum erreicht hatte, geschah das 24 Stunden später auch mit der Übertragung des FC-Bayern-Spiels gegen Roter Stern Belgrad samt Konferenz. Nach 1,46 Mio. Zuschauern und 5,7% am Dienstag sahen am Mittwoch 1,27 Mio. (5,1%) die Sky-Übertragungen. 720.000 davon entschieden sich für die Partie FC Bayern vs. Belgrad, die anderen 550.000 für die Konferenz. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit insgesamt 600.000 Sehern einen Marktanteil von 7,7%.

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