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Nach Facebook und Twitter: Snapchat führt Archiv für politische Werbung ein

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Auch bei Snapchat kann nun jeder sehen, wer hinter politischen Werbespots steckt. Das Soziale Netzwerk macht die Metadaten dieser Anzeigen ab sofort öffentlich. Facebook und Twitter haben ähnliche Tools schon vor Monaten gestartet.

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Das neue Archiv umfasst alle Anzeigen, die einen politischen oder thematisch starken Schwerpunkt haben. Zu solchen Themen zählen laut Snapchats Regelwerk Abtreibung, Einwanderung, Umwelt, Bildung, Diskriminierung und Waffen. Zum ersten Mal macht Snapchat den Namen und die Adresse des Werbetreibenden sowie die Laufzeit, die Investition, Abrufzahlen und Zielgruppe der Werbung öffentlich. Das Archiv ist auf einer Sonderseite zum Download abrufbar und umfasst neben den aktuellen Daten auch die politischen Werbeanzeigen des vergangenen Jahres.

Snapchat investiert in politische Inhalte

Facebook und Twitter haben seit 2018 ähnliche Tools. Vor allem Facebook war nach den jüngsten US-Wahlen massiv in Kritik geraten, weil die Geldgeber politischer Werbung, die zum Teil mit falschen Fakten argumentierten, nicht öffentlich einsehbar waren. Seither stellt das Netzwerk nicht nur ein durchsuchbares Archiv zur Verfügung, sondern macht schon auf der Seite kenntlich, wer hinter den Werbeanzeigen steckt.

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Snapchat hat zuletzt in den USA stark in politische Inhalte investiert und u.a. einen eigenen Nachrichtenkanal für die US-Wahl im nächsten Jahr gestartet. Außerdem zeigt das Netzwerk die tägliche Show “Good Luck America”, die sich mit dem Wahlkampf befasst. Nahezu alle bislang bekannten Präsidentschaftskandidaten sind auf der Plattform aktiv.

rt

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