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Erwartungen zum Apple Event: Finale Details zum Streaming-Dienst, neue iPhone Generation und Apple Watch

Apple-CEO Tim Cook
Apple-CEO Tim Cook © Apple

Apple wird am Dienstagabend seine neusten iPhone-Modelle und eine erneuerte Apple Watch vorstellen. Darüber hinaus rechnen Insider mit den finalen Details für den hauseigenen Streaming-Dienst "Apple TV+", bei dem der Konzern das Budget zuletzt stark erhöht hat.

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Der Streaming-Dienst, für den Apple über den Sommer hinweg immer wieder getrommelt hat, wird wohl im November an den Start gehen. Den genauen Termin und den Preis des Abos gibt Apple womöglich heute Abend bekannt (19 Uhr deutscher Zeit). Weil auch Disney mit einem eigenen Videostreaming-Dienst aufwartet, schaut die Branche sehr genau auf das Event.

Zumal Apples Investitionen in das Projekt auch nicht gerade klein sind. Allein mehrere Hundert Millionen US-Dollar hat der Konzern in “The Morning Show“ mit Jennifer Aniston, Reese Witherspoon und Steve Carell gesteckt. Die Serie blickt hinter die Kulissen einer fiktiven Morning Show und zeigt den Kampf um Macht und Einfluss. Laut “Bloomberg” haben die ersten beiden Staffeln rund 300 Millionen Dollar verschlungen – eine Folge der Serie wäre damit wohl teurer als die Produktion von “Game of Thrones”, die bisher als die teuerste Serien-Produktion gilt. Auch andere Serien, wie etwa Apples “See“ mit Jason Momoa würden ähnlich viel Geld pro Folge kosten.

Neue iPhone-Generation von Apple erwartet

Daneben ist der September traditionell die Zeit für neue iPhones. Diesmal setzt der Konzern laut Medienberichten unter anderem auf verbesserte Kamera-Technik, um die sinkenden Verkäufe der Geräte anzukurbeln. Sie sollen mit einem zusätzlichen Ultra-Weitwinkel-Objektiv ausgestattet werden. Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, die Verkäufe gehen jedoch schon seit einiger Zeit zurück.

Das verbesserte Kamerasystem solle auch neue Funktionen möglich machen, schrieb der Finanzdienst “Bloomberg”. So sollten alle drei Kameras – mittlere Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel – gleichzeitig ausgelöst werden können, um daraus bessere Fotos zu kombinieren. Außerdem solle dadurch die Qualität der bei schwachem Licht aufgenommenen Fotos verbessert werden. Hier schnitten die iPhones zuletzt schlechter ab als Spitzen-Modelle mit dem Google-System Android. Auch die Qualität der iPhone-Videos solle weiter verbessert werden und näher an die professioneller Kameras rücken, hieß es.

Das neue Basis-Modell, der Nachfolger des aktuellen iPhone XR, soll den Berichten zufolge den Namen iPhone 11 tragen. Die Nachfolgemodelle der Top-Versionen XS und XS Max bekämen den Namenszusatz “Pro”, den Apple auch bei seinen Mac-Computern und iPads verwendet. Im Inneren werde es die nächste leistungsstärkere Generation von Apples Prozessoren geben, schrieb “Bloomberg” weiter. Der Sensor für die Gesichtserkennung FaceID solle verbessert werden, um das Entsperren der Geräte auch aus einem weiteren Winkel als jetzt zu erlauben – zum Beispiel, wenn das iPhone auf dem Tisch liegt.

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Neue iPads und Apple Watch

Des Weiteren will Apple den Berichten zufolge der günstigen Version seiner iPad-Tablets einen größeren Bildschirm spendieren und die Computer-Uhr Apple Watch auffrischen. Unter anderem könnte es neue Gehäuse-Varianten aus Titan und aus Keramik geben.

Die Apple Watch hatte sich zu einem Bestseller entwickelt, während die iPhone-Verkäufe zurückgehen. Das Telefon ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns ging aber von einst rund zwei Dritteln auf etwa 50 Prozent zurück. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys sank der iPhone-Absatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 36 Millionen Geräte. Vom iPhone XP seien seit dem Marktstart im Herbst 2018 bis Ende Juni rund 47 Millionen Geräte verkauft worden und von den Modellen XS und XS Max jeweils 20 und 28 Millionen.

Mit Material der dpa

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