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Nächster Abgang: Vermarktungschef Stedler verlässt die “Hamburger Morgenpost”

Martin Stedler
Martin Stedler Foto: hamburg-first

Der personelle Aderlass bei der "Hamburger Morgenpost" geht weiter: Nach Vize-Chefredakteur Maik Koltermann und Sportchef Matthias Linnenbrügger verlässt jetzt auch der Vermarktungschef Martin Stedler das Unternehmen. Er hatte sich angeblich um ein Management-Buy-out für die Boulevardzeitung bemüht.

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Noch ist keine Entscheidung über einen Verkauf der Regionalzeitungen bei der DuMont Mediengruppe gefallen, doch bei der “Hamburger Morgenpost” gehen immer mehr hochkarätige Manager und Journalisten von Bord. Nach Vize-Chefredakteur Maik Koltermann und dem Sportchef Matthias Linnenbrügger verlässt jetzt auch der Vermarktungschef Martin Stedler das Unternehmen.

“Stedler hat sich aus familiären Gründen entschlossen, die Hamburg First im Laufe des zweiten Halbjahres zu verlassen, um zurück nach Berlin zu gehen und sich dort neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Seit seinem Start 2016 hat er die Vermarktung der ‘Hamburger Morgenpost’ in der Professionalisierung von einer sehr guten klassischen Printflächen- und Displayvermarktung zu einer neuen zeitgemäßen Content-Vermarktung begleitet”, erklärt eine Sprecherin der DuMont Mediengruppe gegenüber MEEDIA.

Stedler hatte seit 2016 als Geschäftsführer die Hamburg First Medien & Marketing GmbH geleitet, die für die “Hamburger Morgenpost” als Vermarkter agierte. Wer ihm nachfolgt, ist aber noch offen. Zur Nachfolge will sich DuMont zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Zuletzt hatte sich der Manager angeblich darum bemüht, die norddeutsche Boulevardzeitung zu übernehmen.

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Die Kölner Zeitungsgruppe will sich von ihrem gesamten Portfolio an Regionalzeitungen trennen. Dazu gehören neben der “Hamburger Morgenpost”, auch die “Berliner Zeitung” sowie der “Kölner Express”. Noch ist aber keine Entscheidung gefallen. Doch DuMont-CEO Christoph Bauer will angeblich den Mitarbeitern im September ein “Update” geben, ob sich der Verlagsgruppe von ihrem Kerngeschäft trennt (MEEDIA berichtete).

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Alle Kommentare

  1. Martin Stedler war federführend beim Niedergang der MOPO Vermarktung. Sicher kein Verlust für das Blatt wenn auch viel zu spät, die Lichter gehen langsam aus, bis zum Jahreswechsel ist das Blatt Geschichte.

  2. wenn das sozen-merkel-scheißblatt endlich verschwindet, ist es ein weiterer schritt, uns von der völlig kranken merkel zu befreien.

  3. Quod erat expectandum. Martin Stedler war der letzte echt Gute auf dem Mopo-Dampfer. Für den Rest der Crew ist es natürlich bitter – angestachelt von vom DuMont eingesetztem Chefredakteur wurde stramm Merkel-Propaganda verbreitet. Und auch als die fatalen Folgen dieser Politik für jedermann klar sichtbar waren, wurde weiter aufs Übelste gegen die Gegner von Merkels Politik gehetzt. Und obwohl sich das zahlende Publikum zu Tausenden angewidert vom Blatt verabschiedete, wurde der Kurs nicht geändert. Im Gegenteil. So war das Ende dieses Blattes absehbar.

    Den verbliebenen Propagandisten (Journalisten ist wohl kaum die geeignete Bezeichnung für diese Leute!) möchte ich ein Zitat von Aurelius Augustinus ins Stammbuch schreiben:

    Ireen ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.

  4. Das Führungspersonal des bolschewistische Kampfblatts der interventionistischen grünen Sekte verlässt stillschweigend den Ort des Verbrechens? Sauerei!

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