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Aus- und Fortbildung: Henri-Nannen-Journalistenschule bekommt einen Ableger

Die Henri-Nannen-Schule bekommt einen Ableger und übernimmt die überbetriebliche Ausbildung von Volontären und Jungredakteuren. Die sogenannten Werkstätten können sowohl mehrmonatig als auch einzeln absolviert werden. Der erste Lehrgang soll Mitte 2020 beginnen.

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Die Trägerverlage der Henri-Nannen-Schule, Gruner + Jahr, Zeit und Spiegel, gründen eine zweite Ausbildungsstätte für den journalistischen Nachwuchs: die Nannen-Werkstatt. Als Dienstleister übernimmt diese die überbetriebliche Ausbildung von Volontären und Jungredakteuren. Dies gab G+J am Freitag bekannt.

Medienhäuser können ihren Nachwuchs in Zukunft an einem mehrmonatigen Trainingsprogramm teilnehmen lassen – genauso auch an einzeln buchbaren Kursen. Die Themen-Werkstätten können von einzelnen Journalisten gegen eine Gebühr gebucht werden. Trainiert werden die Volontäre von den Dozenten der Schule.

Der 1. Lehrgang soll Mitte 2020 beginnen, dann mit Volontären aus den Online-Redaktionen von „Spiegel“, „stern“, „Zeit“, „Tagesspiegel“, der „Sächsischen Zeitung“ und weiteren Redaktionen aus dem Hause G+J. Schulleiter Andreas Wolfers hatten diesen Schritt bereits im MEEDIA-Interview zu Beginn des Jahres angedeutet. Er sei zuversichtlich, sagte Wolfers damals, dass das Interesse an den Werkstätten groß genug sein werde und die Einnahmen somit den Etat der Schule entlasten werden (MEEDIA berichtete).

Die Schule hatte die Ausbildung mit dem aktuellen Jahrgang umgestellt. Bereits seit sechs Jahren organisieren die Verantwortlichen einmonatige Kompaktkurse für Volontäre anderer Verlage. Nun wird der Bereich in eine eigene Dienstleistungssparte ausgegliedert.

tb

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