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Laut Medienbericht: ProSiebenSat.1 möchte sich von Red Arrow Studios trennen

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Foto: Red Arrow Studios

Die ProSiebenSat.1 Media SE will sich von seiner Tochter Red Arrow Studios trennen. Nach zehn Jahren wäre das Kapitel internationales Produktionsgeschäft – bis auf wenige Ausnahmen – beendet. Der Verkaufsprozess sei bereits in der vergangenen Woche gestartet, berichtet DWDL.de.

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Die Verantwortlichen hätten die US-Investmentbank Morgan Stanley mit dem Verkaufsprojekt “Showtime” betraut. Sogenannte Teaser Decks seien bereits an mögliche Investoren verschickt worden, die bis Ende dieser Woche Zeit haben, ihr Interesse zu zeigen. Eine Sprecherin von ProSiebenSat.1 SE bestätigte gegenüber DWDL.de den gestarteten Verkaufsprozess. Ein möglicher Verkauf hänge vom Käufer und dem möglichen Preis ab.

Bei Morgan Stanley laufe der Prozess unter “Full Divestiture” (vollständiger Veräußerung), bei der allerdings Ausnahmen vorhanden sind: die von Jobst Benthues geführte deutsche Produktionsfirma Redseven Entertainment und das Multichannel-Network Studio71. Beide Firmen sollen also auch in Zukunft beim Münchener Unternehmen verbleiben und das Geschäft in den deutschsprachigen Märkten unterstützen.

Hochrangige Abgänge im letzten Jahr
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Personell hatte es bereits in der Vergangenheit einige Veränderungen gegeben: Nach 15 Jahren im Konzern ging erst Jan Frouman, der den Vorstoß ins internationale Produktionsgeschäft maßgeblich mit vorangetrieben hatte, wenig später verließ auch der Chief Creative Officer Michael Schmidt das Unternehmen. Beide Stellen wurden intern durch James Baker und Neu-CCO Nina Etspüler besetzt.

Derzeit stehen 20 Produktionsfirmen unter dem Dach der Red Arrow Studios, elf davon in den USA sowie in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Dänemark und Israel. Zu den Produktionen zählt unter anderem das frische “New York Times”-Format “The Weekly” für den US-Kabelsender FX.

tb

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Alle Kommentare

  1. Die sollen jetzt bloß keinen Mist bauen.
    Ich habe da Optionen, die die bis Ende des Jahres unter 12,5 €sehen.
    Wenn die jetzt noch ankündigen, dass die 200-300 Leute entlassen und weiterer Stellenabbau kommt, wird das teuer für mich.
    RedArrow kennt zum Glück keiner. Die Trennung dürfte also nicht wirklich zur Trendumkehr führen. Im Moment also alles safe und es geht schön weiter bergab.

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