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RTL Group: neuer Finanzvorstand, neue Führungsstruktur und gute Halbjahreszahlen

Der neue Vorstand der RTL Group: CEO Thomas Rabe, COO Elmar Hegge, CFO Björn Bauer (v.l.)
Der neue Vorstand der RTL Group: CEO Thomas Rabe, COO Elmar Hegge, CFO Björn Bauer (v.l.)

Die RTL Group hat mit der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen auch eine neue Führungsstruktur bekanntgegeben. Der bisherige Bertelsmann-Manager Björn Bauer übernimmt den Posten des Finanzvorstands. Der bisherige Finanzchef Elmar Heggen bekommt die neu geschaffene Position als Chief Operating Officer und es wird ein Group Management Committee eingeführt. Beim Umsatz hat die RTL Group im 1. Halbjahr zudem ein Rekordergebnis vorgelegt.

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Getrieben von seinen Produktions- und Digitalgeschäften hat die RTL Group im 1. Halbjahr so viel Umsatz gemacht wie nie zuvor. Von Januar bis Juni stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent auf 3,17 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis ging dabei trotz höherer Investitionen in Programminhalte und Streaming-Dienste (u.a. TVnow) nur leicht von 548 auf 538 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich fuhr RTL unter anderem dank Verkäufen von Unternehmensteilen einen Gewinn von 443 Millionen Euro ein – gut ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor.

Als CEO an der Spitze des Unternehmens bleibt Thomas Rabe, der gleichzeitig CEO des Mutterkonzerns Bertelsmann ist. Rabe führt die RTL Group seit Bert Habets im Frühjahr unter nicht ganz geklärten Umständen als CEO ausgeschieden ist. Der neue COO der Gruppe, Elmar Heggen, soll sich vor allem um das internationale Geschäft kümmern. Als Executive Director bleibt er zudem Mitglied des Verwaltungsrats der RTL Group.

Zusätzlich wird mit dem Group Management Committee (GMC) ein weiteres Führungsgremium innerhalb der RTL Group gebildet. Es setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Vorstands der RTL Group (Thomas Rabe, Elmar Heggen, Björn Bauer) sowie den CEOs der drei größten Geschäftseinheiten der RTL Group – Bernd Reichart (CEO der Mediengruppe RTL Deutschland), Nicolas de Tavernost (CEO der Groupe M6) und Jennifer Mullin (CEO von Fremantle).

Thomas Rabe: “Das GMC wird die Zukunft unseres Unternehmens gestalten, da es einen einmaligen Erfahrungsschatz mit unterschiedlichen Perspektiven vereint. Die Mediengruppe RTL Deutschland wird unsere neu geschaffene europäische Entwicklungseinheit im Bereich Werbetechnologie leiten, während die Groupe M6 die technologische Plattform für die Streamingdienste der RTL Group entwickeln wird. Unser globales Inhaltegeschäft Fremantle steht für das, was all unsere Geschäfte antreibt – Kreativität und Content.“

Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat dem Vorstand das Mandat erteilt, die Rolle und Größe des Corporate Centre der RTL Group in Luxemburg zu überprüfen. Als Teil dieses Mandates wird der Vorstand auch sondieren, ob bestimmte Positionen des Corporate Centre nach Köln umziehen könnten. Die Prüfung soll bis Ende September 2019 abgeschlossen sein.

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Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen: Demnach sollen die Erlöse der Sendergruppe 2019 weiter moderat um 2,5 bis 5,0 Prozent ohne Wechselkurseffekte steigen. Für das operative Ergebnis (Ebita) erwartet der Konzern jedoch einen Rückgang von 2,5 bis 5,0 Prozent. Dafür seien Investitionen in Programminhalte sowie die Videoplattformen verantwortlich. “Wir werden unsere Investitionen in Inhalte und Technologien weiter erhöhen”, sagte der neue Unternehmensschef und gleichzeitige Vorsitzende der Bertelsmann-Mutter Thomas Rabe. Die finanzielle Lage des Unternehmens sei stark

Mit Material von dpa

 

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Alle Kommentare

  1. Tja… wie war das mit “Wir werden unsere Investitionen in Inhalte …weiter erhöhen.” Die neuen “Inhalte” bei “Herz über Kopf” interessieren die Zuschauer wieder nicht… Vielleicht die falschen Redakteure und Caster und Autoren und Regisseure und Produzenten und eine andere Art von Schauspielern, die frischer und anders aussehen und spielen dürfen? Das wäre doch mal was innovatives. Bei den schlimmen Filmen der ÖR – deren Schauspieler Ihr einfach übernehmt (obwohl sich die Zuschauer über “immer dieselben” ständig ärgern) – solltet Ihr nicht abkupfern. Gestern Abend war eine weitere Gwisdek-Hauptrolle mit vielen “hochkarätigen” Damen als Geliebte, Frau, Töchter zu begutachten. Schrott hoch drei. Viele ZuschauerInnen haben sich auf ZDF-Facebook gemeldet und darauf hingeweisen, dass dieser ZDF-Film ein Abklatsch des Gwisdek-Filmes der ARD war “Familie Wöhler auf Mallorca”, der auch schon “Schrott” war. Weiter so… nehmt Euch nur ein Beispiel hahahaha… Die Kohle stimmt ja wenigstens.. Bertelsmann gehts gut.. wenn auch gegen diese Wohlfühl-Studien immer mehr Menschen rebellieren. Was will Bertelsmann? Die Politik mit gefälligen Studien unterstützen?`Wahnsinn oder?

  2. Merkt ihr was? Bis auf eine Frau nur Männer. Und dann der Satz von Thomas Rabe: “Das GMC wird die Zukunft unseres Unternehmens gestalten, da es einen einmaligen Erfahrungsschatz mit unterschiedlichen Perspektiven vereint.” Alles aus Männer-Sicht, alles mit Männer-Blick. Mädels, zieht Euch warm an… so geht das weiter statt dass sich für Euch etwas “weiter” entwickelt im Film-und-Fernseh-Bereich oder gar Stereotype überwunden werden. Die Männer bestimmen, wer von Euch “nett” und “hübsch” und “leise” genug ist, um ein “Star” zu werden. Die Regisseure – die nach wie vor über 80 % der Filme und damit die Frauentypen und Lieblingsfrauen “regisseuren” – bestimmen die Frauengeschichten (leidend, weinend, wütend, mütterlich, gut, schlecht – je nach persönlichem Gewinn, besser Erfolg (sic!, denn natürlich geht es vor allem ums Ego des Regisseurs und des Redakteurs der Sender, egal ob privat oder öffentlich-rechtlich). Heute früh schwärmt im ZDF-Morgenmagazin der – ansonsten nette – Filmkritiker Peter Twiehaus über Henriette Confurius im neuen, leisen Film “Golden Twenties” über die LEISE Figur der Hauptdarstellerin, die er sehr mag, weil es nicht um diese starken Frauen geht, die er immer öfter zu sehen bekommt. Stereotype Zuweisung? Verliebt in Henriette? “Verurteilung” von “starken Frauen”?, die übrigens nie wirklich “stark” sind sondern immer Defizite haben (muss wohl so sein bei Frauen, damit die Stärke von dem Defizit gefressen wird – siehe die permanenten Rollen von Schmidt-Schaller oder Koschitz oder sonstig suchenden nach Kindern oder Vergangenheit… aber und vor allem müssen sie “hübsch” etc. sein). Die Figur im Twenties-Film (den man natürlich trotzdem gut finden kann) wird beschrieben: “Sie hat keinen Job, keinen Plan und erst recht kein Liebesleben bla..Als Ava schließlich unverhofft (!)als Hospitantin am Theater landet, muss sie in diesem turbulenten Mikrokosmos erst einmal ihren Platz finden(!). Ihr Interesse an dem Schauspieler Jonas (Max Krause) macht die Sache nicht einfacher. (DAS ist ja klar.. der Kerl macht es nicht einfacher schnauf* Das sagt alles… immer schön leise Ava… nur dann gibt es Elogen für die Frau. Alles peinlich und durchschaubar. RTL hat ja auch “auf der Straße” die neue Hauptdarstellerin von “Herzkopf” oder wie hieß das? (hahaha) gefunden und macht damit Werbung… Merke: Frauen müssen nicht gut ausgebildet sein, sie müssen “nett” sein und “patent” (und dem Geschmack der RTL-Leitenden mit Hilfestellung der dort arbeitenden Frauen natürlich entsprechen)… leise, lustig, leidend am Mann und immer hilfsbedürftig wirkend… Na los Mädels! Weiter so! SO kommt die Gleichberechtigung ganz schnell.. Es ist sehr traurig, dass sich “die Mädels” dem Männer-Diktat nach rosa glitzernd, geschminkt, gestylt, als Influencer gehypt…. und bitte leise und hübsch und nett… voll unterwerfen. Die Studie, die die Uni Rostock den öffentlich-rechtlichen Sendern um die Ohren geschlagen hat, ist nicht lange her. Es hat sich NICHTS – ich wiederhole NICHTS – geändert.

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