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Ex-VW-Chef Ferdinand Piëch im Alter von 82 Jahren verstorben

Ferdinand Piëch
Ferdinand Piëch Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Fast ein Jahrzehnt lang war Ferdinand Piëch Chef von Volkswagen, später wurde er dann Vorsitzender des Aufsichtsrats. Vor vier Jahren zog er sich aus dem Automobilkonzern zurück. Nun ist Piëch im Alter von 82 Jahren gestorben.

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Die Witwe des VW-Mannes bestätigte den Tod von Ferdinand Piëch und kündigte eine Beisetzung im engsten Familienkreis an. Ihr Mann sei am vergangenen Sonntag “plötzlich und unerwartet verstorben”, hieß es in einer Mitteilung von Ursula Piëch, die der Anwalt der Familie, Christian Schertz, verschickte. “Das Leben von Ferdinand Piëch war geprägt von seiner Leidenschaft für das Automobil und für die Arbeitnehmer”, schreibt sie. Bis zuletzt sei er ein begeisterter Ingenieur und Autoliebhaber gewesen.

Seine Karriere startete der gelernte Maschinenbauer bei Porsche in Stuttgart. In seiner Zeit bei Audi in Ingolstadt rückte er dann Ende der 80er-Jahre an die Spitze der VW-Tochter. Von 1993 bis 2002 war der Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, danach übernahm er den Vorsitz des Aufsichtsrats.

Am 25. April 2015 legte er alle seine Ämter innerhalb von VW nieder. Dem vorausgegangen war ein Machtkampf mit dem damaligen Konzernchef Martin Winterkorn. Mit dem Verkauf eines Großteils seiner Stammaktien besiegelte er im März 2017 seinen Ausstieg aus dem Volkswagen-Imperium.

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tb

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