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ProSieben ändert kurzfristig sein Programm und berichtet zur besten Sendezeit über den brennenden Regenwald

Stefan Gödde (hier im "Galileo"-Studio) moderiert das "ProSieben Spezial: Der Regenwald brennt"

Für aktuelle journalistische Sondersendungen ist ProSieben nicht gerade bekannt. Am Montagabend läuft aber eine solche Sendung: Um 20.15 Uhr hievt der Sender kurzfristig ein „ProSieben Spezial: Der Regenwald brennt“ ins Programm. Moderieren wird die 15-Minuten-Sendung Stefan Gödde.

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ProSieben kündigt an, in der Viertelstunde „Hintergründe zu den großflächigen Bränden im Regenwald am Amazonas“ zu liefern: „Was bedeutet es, dass die Lunge der Welt brennt? Warum scheinen die Brände außer Kontrolle zu sein? Wie können wir in Zukunft helfen?“. Die Programmänderung ist durchaus bemerkenswert, denn weder die Öffentlich-Rechtlichen, noch RTL, das zuletzt u.a. wegen der „Rekordhitze in Deutschland“ „RTL aktuell Spezials“ um 20.15 Uhr zeigte, haben bisher Prime-Time-Sondersendungen zu den Regenwald-Bränden gezeigt.

Stefan Gödde, der seit vielen Jahren auch beim ProSieben-Magazin „Galileo“ im Einsatz ist: „Wir wollen zur Prime Time möglichst viele Zuschauer, insbesondere das junge Publikum, umfassend informieren und Tipps geben, was jeder tun kann, um die Zerstörung des Regenwalds einzudämmen.“

Das eigentliche ProSieben-Programm, das am Montagabend aus „The Big Bang Theory“-Wiederholungen und „Mom“-Erstausstrahlungen besteht, verschiebt sich durch das „ProSieben Spezial“ um 15 Minuten.

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