Partner von:
Anzeige

Nachrichten-Tab: Wie Facebook mit Millionen-Deals ins Newsgeschäft einsteigen will

Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg

Im Herbst wird Facebook seine Bemühungen im Newsgeschäft erheblich verstärken. Ein eigener Nachrichten-Tab mit lizenzierten Medien soll den Traffic der Publisher wieder steigen lassen. Allerdings profitieren nur ausgewählte Verlage von den potentiellen Millionen-Deals.

Anzeige

Das “Wall Street Journal” berichtete am Abend über die Bemühungen des Konzerns, im Newsgeschäft wieder aktiv mitspielen zu wollen. Über Jahre hinweg war die Sichtbarkeit der Publisher auf der Plattform gesunken, weil Facebook Beiträge von Freunden und Bekannten bevorzugte. Nun will der Konzern die Medieninhalte in einen Extrabereich verschieben. Eine Sprecherin von Facebook bestätigte dies dem US-Sender “CNBC“. Geplant ist die Neuerung schon im Herbst.

Laut dem “WSJ” ist Facebook dafür seit Wochen auf der Suche nach Medienpartnern. Offenbar können also nicht alle Publisher gleichermaßen von dem Nachrichten-Bereich profitieren. Dem Bericht zufolge bietet das Unternehmen ausgewählten Verlagen Geld dafür, wenn sie Inhalte im “News-Tab” einstellen. Der Betrag reiche bis zu drei Millionen Dollar im Jahr, schreibt das “WSJ”. Zu den angesprochenen Medienpartnern zählen “ABC News”, “Bloomberg”, “Dow Jones” und “The Washington Post”.

Volle Kontrolle

Die Publisher hätten zudem volle Kontrolle über ihre Inhalte. Sie könnten entscheiden, ob sie einen Artikel ganz oder unvollständig auf Facebook publizieren. Gehen sie einen Deal mit Facebook ein, seien sie jedoch drei Jahre daran gebunden.

Anzeige

Die Idee eines eigenen Newsbereichs in dem Netzwerk ist nicht neu. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte sie bereits im Frühjahr ins Spiel gebracht und schloss auch Lizenzzahlungen an die Medienpartner nicht aus. Auch Snapchat geht diesen Weg und kooperiert etwa mit der “Bild” und “Spiegel Online”. Facebook erhofft sich, damit die Beziehung zu Publishern zu verbessern. Auf der anderen Seite würde der Konzern einen Bereich frei von Falschnachrichten und Hetze schaffen, was in der Vergangenheit immer wieder für Probleme sorgte. Werbeplätze wären somit attraktiver.

Ob die Funktion im Herbst auch in Deutschland startet, ist derweil unklar.

rt

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Hi there,
    One of the best post about Facebook business by Mark Zuckerberg. Thanks for sharing this beautiful post. Get more helpful articles from UK assignment writers.

  2. Getting in an accident or falling sick are both events that can come unannounced. Such incidents can prevent students from being attentive towards writing their coursework. In such cases, Academic Writing Experts can be their saving grace. We assign each student the best coursework writer for their needs for best results.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia