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Umsatzplus von acht Prozent – Werbevermarkter Ströer wächst in allen Geschäftsbereichen deutlich

Ströer-CEO Udo Müller
Ströer-CEO Udo Müller

Der Werbevermarkter Ströer ist im ersten Halbjahr in allen Geschäftsbereichen deutlich gewachsen. Neben seinem Kerngeschäft mit Außenwerbung setzt der Werbevermarkter auch künftig auf digitale Werbung. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten stieg um acht Prozent auf 787 Millionen Euro. Aus eigener Kraft zogen die Erlöse um 7,3 Prozent an.

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Das bereinigte Konzernergebnis stieg um sieben Prozent auf 84 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 41,8 Millionen Euro hängen, nach 35,4 Millionen ein Jahr zuvor. An der Börse reagierten Anleger positiv auf die Zahlen. Kurz nach Handelsstart legte die Aktie um mehr als zwei Prozent zu. Im laufenden Jahr gewann das Papier mehr als 60 Prozent hinzu.

Maßgeblich zum Erfolg im ersten Halbjahr hätten Investitionen in die Digitalisierung der Werbeträger, ein weiter ausgebauter Lokal- und Regionalvertrieb sowie eine steigende Nachfrage nach digitalen Außenwerbeprodukten beigetragen, sagte Gründer und Co-Chef Udo Müller. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um acht Prozent auf 256 Millionen Euro. Für die als “Out-of-Home” (OOH) bezeichnete Außenwerbung will Ströer Wachstumsraten von rund fünf Prozent für mindestens zehn weitere Jahre erzielen. Dabei liegt der Fokus weiter auf dem deutschen Markt. Die Digitalisierung gilt als Treiber.

Außenwerbung boomt weiter

Im ersten Halbjahr zogen die Erlöse bei der Außenwerbung – der bei Umsatz und Ergebnis stärkste Geschäftsbereich – um neun Prozent auf 324 Millionen Euro an. Das bereinigte Ebitda stieg um sechs Prozent auf 147 Millionen Euro. Dazu trugen Großformate wie Bildschirme an Fassaden ebenso bei, wie die von Ströer als Straßenmöbel bezeichneten Werbesäulen etwa in Einkaufsstraßen oder an Bahnhöfen.

Statista-Effekt
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Die Sparte der digitalen Werbung legte ebenfalls zu, hier machten sich jedoch Verkäufe bemerkbar. Dank Zuwächsen bei Videowerbung und Dienstleistern, wie dem Datenanbieter Statista, der Ströer nun zu 100 Prozent gehört, konnten Umsatz und Ergebnis auch hier gesteigert werden. Ströer betreibt und vermarktet außerdem eine Vielzahl von Webseiten, darunter auch die von der Deutschen Telekom übernommene T-Online.de. Den dritten Geschäftsbereich der Telefon- und Direktvermarktung hat Ströer durch Zukäufe ausgebaut. Auch hier konnten Umsatz und Ergebnis anziehen.

Ströer bestätigte seine Prognose. Für das zweite Halbjahr wie auch das Gesamtjahr erwartet der Werbevermarkter weiterhin ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte Ebitda soll ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Analystin Katherine Tait von der US-Investmentbank Goldman Sachs bezeichnete den Ausblick als konservativ. Das organische Wachstum im zweiten Quartal habe ihre Erwartung übertroffen. Die Aktie bleibe attraktiv.

dpa

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