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Medien-Woche: Die Verbrechen in Frankfurt und Stuttgart – warum nicht zu berichten keine Lösung ist

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT)

In der neuen Ausgabe unseres Podcasts "Die Medien-Woche" gibt es ein Interview mit "Rheinische Post"-Chefredakteur Michael Bröcker, der von einem ungewöhnlichen Interview mit Hans-Georg Maaßen erzählt und über die Praxis von Autorisierungen spricht. Außerdem debattieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) darüber, wie Medien über die Vorfälle in Frankfurt und Stuttgart berichten oder nicht berichten.

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Feedback können Sie gerne an medien-woche@meedia.de oder medien-woche@weltN24.de senden. Viel Spaß beim Hören!

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Alle Kommentare

  1. US-Polizisten lachen über einen Mann, der vor ihren Augen stirbt
    Natürlich inklusive Videofilmchen bei Stern Online.

    Der Stern darf das. Kein Problem mit der Würde des gezeigten Opfers.
    Die Bild mit einem verschwommenen Foto, das das Opfer gar nicht zeigt, darf es nicht?!
    Natürlich, diese Logik ist nur einem Linkspopulisten einleuchtend.

  2. Man kann nur hoffen, dass es demnächst Massenentlassungen in den Redaktionen gibt um diesen Berufsstand zu retten.

  3. “Die Verbrechen in Frankfurt und Stuttgart….”
    Zuerst war das Verbrechen in Frankfurt sogar in den “Leitmedien” ein Mord.
    Inzwischen (31. Juli 2019, 17:34) ist es auf zeit.de & Co. ein “gewaltsamen Tod”.
    Morgen wird es wahrscheinlich ein Unfall sein….

    In Chemnitz wurde innerhalb von Stunden aus dem Verscheuchen von jemandem auf eine Distanz von wenigen Metern eine “Hetzjagd” und daraus wurden später “Hetzjagden”…

  4. Die heutige BILD-Titelseite mit dem blutverschmierten Schwertkämpfer, der gerade einen Menschen tötet, ist unerträglich und ein Verstoß gegen jeglichen Anstand und die Würde des Menschen (mal abgesehen davon, dass Kinder die grausame Zeitung am Kiosk hängen sehen)

    1. So tönen gerade die Leute, die die Tat gerne verheimlicht gesehen hätten.
      Natürlich wieder die Würde der Ermordeten bemühen, die bei den erwähnten Bildern gar nicht erst tangiert ist.

      1. Sie haben leider vom deutschen Presserecht und journalistischen Handwerk nicht die geringste Ahnung. Es geht nicht um Verheimlichen, liebe AfD-Wählerin, sondern um Kinder, die das grausame Bild am Kiosk sehen, und um Mord- und Sensationslust, deren Darstellung mit Herrn Reichelt Einzug gehalten hat.

      2. Hallo Rosa, Sie haben genau das gesagt, was zu sagen war; und zwar höflich, bestimmt und vollkommen richtig. Übrigens: Ganz ohne Hetze läuft bei so vielen Zeitgenossen die Chose nicht…
        Denn: Was sollte die blödsinnige Anspielung auf die einzige Partei, die diese, fast alltäglichen Kapital-Verbrechen und Morde (wie immer mehr Menschen) entsetzlich finden!

      3. Nach meiner Wahrnehmung wird immer häufiger bedenkenlos zugestochen und -getreten, oft in Tötungsabsicht. Nach meiner Wahrnehmung verroht die Gesellschaft, ist unsoziales, egozentrisches, empathieloses, aggressives Verhalten auf dem Vormarsch: Autoposer und Totraser, Angriffe auf Sanitäter, bedenkliche Zustände in Schwimmbädern, verbale Ausraster aus nichtigsten Anlässen, Krawall sogar in Krankenhaus-Notaufnahmen …

        Darüber zu informieren, soziale Veränderungen und Verwerfungen möglichst distanziert und ohne Stimmungsmache / Meinungsvorgabe zu protokollieren, ist m.E. Aufgabe der Presse. Das gesamte Spektrum der Berichterstattung ergibt ein Panorama, zu dessen Bewertung mündige Leser ohne Kommentatorenhilfe fähig sind.

        Auch Strukturanalysen sind unerlässlich: des staatlichen Ordnungswesens, des Bildungssektors, der Sozialsysteme und ihrer Finanzierung, der Entfremdung des politischen Personals vom gesellschaftlichen Alltag, der Parteienkonkurrenz …

  5. Überhaupt die Frage, ob Medien über “solche” Vorfälle berichten sollen, wirkt äußerst skurril. Für was benötigen wir den Medien, wenn diese nicht über Dinge berichten, die in der Welt geschehen? Wenn bei jeder Nachricht vor der Veröffentlichung diskutiert werden soll, ob sie aus Sicht der Regierenden oder des politischen Mainstreams der Bevölkerung zuzumuten ist, dann läuft es bei uns nicht bessser als in Nordkorea. Die Entwicklung in diesem Land ist wirklich erschreckend.

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