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DSGVO ist laut Umfrage weiterhin eine große Hürde fürs Marketing, birgt aber auch Chancen

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© Fotolia

Optimistisch geben sich die CMOs und Marketing-Entscheider Deutschlands in einer aktuellen Umfrage. Knapp die Hälfte der Befragten glaubt, dass das Budget innerhalb der nächsten Jahre steigen wird. Kopfschmerzen bereitet dagegen weiterhin die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Allerdings sehen die Führungskräfte darin auch eine Möglichkeit, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

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Die Entwicklung der Marketingbudgets über einzelne Märkte und Branchen bleibt stabil. Dies ist eines der Ergebnisse der CMO Studie für 2019, die das Dentsu Aegis Network nun veröffentlicht hat. 1.000 CMOs und Marketing-Entscheider aus insgesamt zehn Ländern zeigen sich insgesamt optimistisch. In Deutschland gibt fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten an, dass das Budget in den nächsten Jahren um bis zu fünf Prozent wächst (global: 42 Prozent). 16 Prozent gehen gar von einem höheren Anstieg aus. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der deutschen Entscheider wollen dabei mehr Geld als bislang in kundenorientierte Marketingtechnologien investieren.

Laut der Umfrage werden Marketingstrategien in Deutschland mit durchschnittlich 1,9 Jahren Vorlaufzeit vergleichsweise kurzfristig geplant. Das entspricht dem drittniedrigsten Wert unter den erfassten Märkten hinter Spanien und Frankreich. Der globale Durchschnitt liegt bei 2,6 Jahren.

Marketing als Beitrag zum Unternehmenswandel?

Dieser Funktion des Marketings stimmen lediglich 20 Prozent der CMOs zu (global: 33). Allerdings bejahen 68 Prozent der deutschen Befragten die Notwendigkeit einer grundlegenden digitalen Transformation in ihrem Unternehmen, die über reine Optimierung hinaus geht. Etwa ein Viertel betrachtet hierzulande die Förderung disruptiver Innovationen als eine der Schlüsselrollen ihrer heutigen Marketingfunktion. 77 Prozent der deutschen CMOs stimmen darin überein, in Zukunft mehr Verantwortung für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen tragen zu müssen.

Bei den Punkten Kundenansprache und Management von Kundenbeziehungen geben 61 Prozent der deutschen Teilnehmer als größte Hürde die Informationsüberflutung an, dahinter folgt die Ablehnung von Werbung durch Verbraucher (46). Auch die DSGVO stellt weiterhin eine Herausforderung dar: Fast die Hälfte der Entscheider stimmt dem zu. Wiederum erkennen 61 Prozent in der regelkonformen Anwendung der Verordnung eine Möglichkeit Vertrauen bei den Kunden aufzubauen. Weitere wichtige Faktoren zum Vertrauensaufbau sind laut Umfrage: Transparenz (62), Aktivitäten im Interesse der Verbraucher (61) und Interaktionen mit Kunden (46).

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Neue Technologien als Hilfe?

Eine Verbesserungschance für aktuelle Probleme beim Management der Customer Experience besteht in der Anwendung neuer Technologien: Genannt werden da vor allem Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Bereits drei Viertel der Entscheider in Deutschland nutzt diese Technologien oder plant sie zu nutzen. Auch Voice Interfaces (76) sowie Augmented und Virtual Reality werden sich laut Befragung bei der Kundenansprache verstärkt durchsetzen.

Infos zur Studie:

Die Dentsu Aegis CMO Survey wird seit 2018 einmal jährlich erhoben. Zu den beteiligten Märkten gehören Australien, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Russland, Spanien, die USA und das Großbritannien. Die Führungskräfte kommen aus unterschiedlichen Branchen, darunter beispielsweise aus Finanzen und Versicherungen, Pharma und Gesundheitswesen, Einzelhandel und Technologie sowie Media und Entertainment teil

tb

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