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Studie zeigt: Warum die Deutschen Smart Speaker noch ablehnen und sich Podcasts für Werber lohnen

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Eine neue Studie legt nahe: Smart Speaker haben eine weit geringere Akzeptanz als bislang gedacht. Für viele Deutsche ist ihr Nutzen noch nicht ersichtlich. Podcasts wiederum verbreiten sich schnell. 47 Prozent hören sie mittlerweile regelmäßig – was große Chancen für Werber eröffnet.

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Zwar kennen 81 Prozent der Befragten smarte Lautsprecher. Die Ablehnung von Alexa und Co. unter den Deutschen ist jedoch ziemlich hoch: 55 Prozent der Befragten kann sich nicht vorstellen, Smart Speaker zu nutzen. 57 halten sie für technisch noch nicht ganz ausgereift, knapp die Hälfte für eine Spielerei und ebenso vielen ist es unheimlich, dass die Geräte Gespräche in der Wohnung mithören können. Das ist das Ergebnis einer Studie von G+J EMS, bei der 1.208 repräsentativ ausgewählte Leute befragt wurden.

Für Audio-Experten, die viel von Smart Speakern als künftiges Ausgabegerät halten, eine eher düstere Nachricht. Immerhin steht für diejenigen, die Smart Speaker nutzen, der Spaß im Vordergrund: 66 Prozent stimmten dieser Aussage zu. Wobei auch 56 Prozent noch nicht vollends zufrieden mit dem Angebot sind – und sich mehr Funktionen wünschen.

Mit Podcasts eine fokussierte Zielgruppe ansprechen

Genutzt werden Smart Speaker häufig, um vernetzte Geräte wie Lampen im Haus zu steuern – weniger als Ausgabegerät für Podcasts. Für nur 11 Prozent ist Alexa und Co. das wichtigste Gerät dafür. Die meisten hören Audio Inhalte über Smartphones. Und das tun sie immer häufiger: Fast die Hälfte aller Befragten hat schon einmal in einen Podcast eingeschaltet. 30 Prozent hören sie mindestens einmal in der Woche, 10 Prozent sogar täglich. Knapp die Hälfte nutzt Podcasts in der Woche sogar länger als eine Stunde, am meisten unterwegs, aber auch im Haushalt, beim Einschlafen oder beim Sport.

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Positiv für Werber: 9 von 10 geben an, beim Hören nichts nebenbei zu machen, was vom Inhalt ablenken könnte. Und drei Viertel (73%) der Hörer akzeptieren Werbung, wenn die Nutzung dadurch kostenfrei bleibt. Jedoch sollte jede Folge nur eine Unterbrechung haben und zu Beginn stört sie weniger als dazwischen. Wenn sie zudem Mehrwert bietet und zum Produkt passt, hat sie eine höhere Akzeptanz. Ob die Werbung vom Podcaster eingesprochen oder als seperater Spot wie beim Radio eingefügt wird, ist den Befragten laut der Studie egal.

Interessant in diesem Zusammenhang: Eine optimale Länge des Podcasts gibt es nicht. Die meisten wünschen sich zwar eine Zeit zwischen 11 und 20 Minuten, jedoch ist auch weniger oder mehr (20-30 Minuten und drüber) für die meisten Befragten denkbar. Die meisten schätzen es, interessante Informationen über Podcasts vermittelt zu bekommen – oder aber unterhalten zu werden.

rt

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