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Fake-News-Vorwurf vor laufender Kamera: So souverän geht ein BBC-Reporter damit um

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"Was Sie sagen, stimmt nicht!" Eine Frau erhebt vor laufenden Kameras Fake-News-Vorwürfe, während der BBC-Korrespondent Stephen McDonell gerade über die Demonstrationen in Hongkong redet. Dieser pariert die verbalen Angriffe souverän.

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“You are fake news, fake news”, sagt eine Pro-China-Demonstrantin in Hongkong zum BBC-Korrespondenten Stephen McDonell, der gerade live über die aktuellen Entwicklungen berichtet. Schon wenige Sekunden vorher hatte die Frau in die Übertragung gerufen und ihm vorgeworfen, dass der Reporter nicht die Wahrheit sage.

Die Menschen in Hongkong seien friedlich, woraufhin McDonnell erwidert, dass er Gegenteiliges auch nicht behauptet habe. Als die Demonstrantin weitere Zwischenrufe macht, holt der BBC-Mann sie kurzerhand vor die Kamera. Sie solle einfach mal sagen, was an der Berichterstattung konkret “Fake News” sei.

Hier der etwas verkürzte Ausschnitt vom dem Vorfall, der bereits von einigen Tagen stattgefunden hat. Die gesamte Sequenz hat BBC auf der eigenen Homepage hochgeladen.

tb

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Alle Kommentare

  1. Schon klar dass Meldungen das sind was ungewöhnlich ist, wie hier: Staatssender schafft es einmal, Fakenews-vorwurf zurückzuweisen.
    Wenn irgendein Medium die Realität akkurat und unverzerrt abbilden würde, wären die Meldungen anders. Ich hätte mir als Kind gewünscht, dass wenigstens ein Ö/R-Sender (ohne den Zwang, der Quote nachzujagen) ein anderes Programm machen könnte. Aber es ist immer auf die plumpeste Art, mit der gröbsten Brechstange, nur die widerlichste politische Propaganda.

  2. Schön wenn es wenigstens einer aus dem Haus mal schafft mit Argumenten zu punkten.
    Die Fakenews Anschuldigungen richten sich meistens nicht gegen einzelne Reporter und einzelne Themen sondern gegen den ganzen Sender, der seine Glaubwürdigkeit verspielt hat.
    Wäre ja auch krass, wenn die 24/7 ausschließlich fake News verbreiten würden.

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