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Burda will mehr als 20 Millionen Euro in Gesundheitsplattform Jameda stecken

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Burda investiert kräftig in das Onlineportal Jameda. Über 20 Millionen Euro möchten die Münchner in die Hand nehmen, wie das "Handelsblatt" berichtet hat. Allein in diesem Jahr soll der Umsatz der Burda-Tochter auf rund 20 Millionen Euro wachsen.

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Burda will mehr als 20 Millionen Euro in das Onlineportal Jameda stecken. Dies berichtete das “Handelsblatt” zunächst. “Das Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten befindet sich in einer fundamentalen Transformation”, erklärt Stefan Winners, der für Jameda zuständige Vorstand von Hubert Burda Media, in einer Pressemitteilung. “Die digitale Kommunikation verändert und verbessert unser Gesundheitssystem grundlegend. Darum investieren wir weiterhin in dieses stark wachsende Geschäftsfeld und in dessen Marktführer.” Konkurrenz gibt es mittlerweile auch: Das französische Unternehmen Doctolib drängt auf den deutschen Markt.

Auf der Plattform können sich die Leute über Praxen informieren, Termine online vereinbaren und sich per Video mit den Medizinern unterhalten – eine Schnittstelle zwischen Patient und Arzt. Die Burda-Tochter verdient ihr Geld mit Ärzten, die für Einträge auf der Homepage von Jameda bezahlen. Zudem bietet sie Software an. Die Plattform wurde 2007 ursprünglich als Plattform für Arztbewertungen gegründet. Laut Unternehmensangaben verzeichnet Jameda aktuell sechs Millionen aktive Nutzer und 65.000 registrierte Ärzte und Behandler in Deutschland.

Dieses Jahr soll der Umsatz auf rund 20 Millionen Euro wachsen. Hält Jameda die Wachstumsraten, die dessen Chef Florian Weiß auf jährlich zwischen 35 und 40 Prozent beziffert, wird die Firma bis Mitte nächsten Jahrzehnts auf Erlöse von 100 Millionen Euro kommen. Burda hat Jameda 2015 für 46,8 Millionen Euro übernommen. Zuvor gehörte die Firma zu Tomorrow Focus, bei der Burda ebenfalls das Sagen hatte.

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Den Münchenern gehört unter anderem mehrheitlich das Karrierenetzwerk Xing. Die Online-Elektronikhändler Cyberport und Computeruniverse sind komplett in den Händen von Burda. Die Digitalsparte kam 2018 auf knapp 1,5 Milliarden Euro Umsatz.

tb

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