Partner von:
Anzeige

“Bild” kritisiert “Spiegel” wegen Berichts über Lobbyvereine

meedia-logo-der-spiegel.jpeg

"Irre Spekulationen" und einen "wirren Spiegel-Artikel" nennt die "Bild" einen Bericht des Nachrichtenmagazins über die Lobbyarbeit zweier Vereine. Die Chefredaktion des "Spiegel" widerspricht den Vorwürfen und veröffentlichte eine umfangreiche Stellungnahme.

Anzeige

Das Nachrichtenmagazin “Spiegel” steht wegen eines Berichts über die Lobbyarbeit der Vereine “Nahost Friedensforum” und “Werte-Initiative” in der Kritik. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte der “Bild”-Zeitung: “Der Artikel bedient ganz klar antisemitische Klischees und schürt damit Antisemitismus. Diese Art der Berichterstattung halte ich für verantwortungslos und gefährlich.” “Der Spiegel” widersprach den Vorwürfen.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete den “Spiegel”-Artikel als “hoch problematisch”. Die beiden Vereine seien “vollkommen legitime Interessenverbände”. Klein sagte der “Bild”, die Autoren bedienten “gewollt oder ungewollt, antisemitische Klischees wie das von der allmächtigen jüdischen Weltverschwörung”.

“Der Spiegel” erklärte in einer ausführlichen Stellungnahme unter anderem: “Der Spiegel berichtet oft über fragwürdige Praktiken von Lobbygruppen.” Und weiter: “Die Religions- oder eine andere Zugehörigkeit der handelnden Personen spielt für unsere Berichterstattung keine Rolle. Es geht um Lobbyismus und seine Methoden”, schreibt die Chefredaktion des Magazins. Und weiter: “Die Unterstellung, eine solche Berichterstattung würde Hetze oder Gewalttaten gegen Juden in Deutschland unterstützen, weisen wir entschieden zurück.”

Anzeige

In dem Artikel schreibt das Magazin, die genannten Vereine versuchten mit Hilfe eines Netzwerks aus Bundestagsabgeordneten, die deutsche Nahostpolitik zu beeinflussen – dabei flössen auch Spenden.

mit dpa

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Der Spiegel-Artikel ist auch ziemlich übel. Zwischen den Zeilen wird das Narrativ der jüdischen Weltverschwörung gepflegt, ansonsten ist der Artikel voll von Konjunktiven und es gibt wenig wirklich Handfestes. Und das wenige Handfeste könnte man so über fast jede Lobbyorganisation schreiben – auch über die, die der Spiegel NGOs und Aktivisten nennt.

    1. Ja wenn man nicht mehr weiter weiß- holt man halt die größte aller Keulen raus, die es gibt in Deutschland. Ihr seid schon feine Demokraten .
      Aber was kann man auch von einem System erwarten , wo jeder abgestraft wird , der anders denkt als die Neu- Bunte Elite in ihren Prenzlberg- Lofts

  2. Tja- mal ehrlich – wer hat denn je geglaubt, dass hier irgend etwas NICHT GEKAUFT wird ? Und dabei ist es doch völlig egal , welcher Religion dabei
    gerade einer angehört -das interessiert doch nun wirklich keinen. Wir wissen doch – alles nur Schiebung, Lüge und Betrug. Deshalb- hört einfach auf die ewig hohlen Phrasen von “Werten”, “Demokratie” usw. zu dreschen. Dann wird einem wenigstens nicht noch dauern schlecht bei diesem Schmierentheater. Denn wie heißt es doch so schön: So tief wollen wir nicht sinken, vom dem Kakao, durch den man uns zieht – auch noch zu trinken…

    1. Hast du gerade den Propheten beleidigt, du ungläubiger Rassist?
      ALLAHU AKBAR!
      Der Islam ist die einzig wahre Religion!!
      Ich geh jetzt zur Staatssekretärin Mohammed Nochirgendwas und petze!

  3. Jetzt frisst die Revolution von wegen Klischees sind rasstistisch eben ihre Erfinder.
    Auch gut. Chaos freut doch normalerweise die Linken.

      1. Aber, aber ! Wer wird denn so primitiv werden hier? Die wahrheit Tut wohl weh, was ? Diese ganze halbgare -alles wollen, alles erlauben, alles sagen dürfen, alles verstehen müssen, alles tolerieren sollen : fährt gerade voll vor die Wand. Und DAS IST GUT SO (auch ‘n Zitat…) . Nun ertrinkt mal schön in eurer neuen bunten Suppe…

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia