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Jochen Kalka verlässt “Werben & Verkaufen” – Chefredaktion wird erweitert

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Jochen Kalka, langjähriger Chefredakteur von "W&V", "Kontakter", "Lead" und deren Online-Auftritt verlässt den Verlag. Die Redaktion führt nun der bisherige Co-Chefredakteur Holger Schellkopf. Wo es Kalka hinzieht, ist unklar. Das Magazin hatte zu Jahresbeginn seine Erscheinungsweise drastisch reduziert.

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“W&V”-Geschäftsführer Christian Meitinger sagt zum Weggang von Jochen Kalka: “Zunächst möchte ich mich für seinen weit überdurchschnittlichen Einsatz bedanken. Er verstand es, mit der gesamten Branche in engem, vertrauensvollem Kontakt zu sein. So war er stets am Puls der Themen, die er mit großem Gespür und intensiver Leidenschaft umsetzte oder von seinen Kolleginnen und Kollegen umsetzen ließ. Kalka stand für ‘W&V’. Das zeigt sich auch in den verlegerischen Daten, etwa in der stabilen Auflage des Printobjekts, das seit dem letzten Relaunch, den das Team zum Jahreswechsel durchgeführt hat, wieder richtig gut dasteht. Wir wünschen Jochen Kalka alles Gute für seine berufliche Zukunft.“

Kalka selbst sagt: “Der Verlag war mein Leben, der Teamgeist in der Redaktion ist einmalig, dafür bin ich sehr dankbar. Auch dass mir der Verlag immer viel Spielraum ließ, dass ich viel bewegen konnte. ‘W&V’ mit den großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ich sehr vermissen. Ich glaube an die Menschen bei ‘W&V’ und wünsche dem Verlag weiterhin das Beste!“

Verena Gründel, Stefan Lara Torres und Rolf Schröter werden künftig als Mitglieder der Chefredaktion agieren. Chefredakteur Schellkopf: “Ich freue mich sehr darüber, dass wir diese wichtigen Positionen aus der bestehenden Redaktion besetzen können. Gründel, Lara Torres und Schröter haben ihre hohe Qualität nicht zuletzt bei der Entwicklung der aktuellen Produkte immer wieder unter Beweis gestellt. In der neuen Rolle werden sie ihre Stärken noch besser ausspielen können.”

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Mit Jahresbeginn 2019 drosselte die “W&V” ihre Erscheinungsweise drastisch auf 15 Ausgaben im Jahr. Dass der Verlag bei der wöchentlichen Erscheinungsweise die Reißleine zog, lag auch an dem jahrelangen Auflagenrückgang. Die Fachzeitschriften-Gruppe Werben & Verkaufen hatte bei der Ertragslage in den vergangenen Jahren wenig geglänzt. Zuletzt meldete das Unternehmen für 2015 einen Jahresfehlbetrag von rund 1,3 Millionen Euro, 2014 waren es rund 1,8 Millionen Euro Miese, 2013 sogar rund 2,6 Millionen Euro. Aktuellere Angaben zur Ertragssituation von “W&V” liegen nicht vor. Im Geschäftsabschluss 2016 hatte das Printunternehmen im elektronischen Bundesanzeiger darauf verzichtet, die Gewinn- und Verlustrechnung extra auszuweisen.

 

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