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Warum RP Digital das Werbe-Inventar der rheinischen Mediengruppe künftig selbst vermarktet

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Die Rheinische Post Mediengruppe nimmt die Vermarktung ihrer Online-Inhalte künftig selbst in die Hand. Statt auf klassische Vermarkter zu setzen, will die RP Digital GmbH direkt mit Agenturen und Werbetreibenden zusammenarbeiten.

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RP Digital, eine 100-Prozent-Tochter der Rheinischen Post Mediengruppe, übernimmt die Vermarktung der großen Online-Plattformen des Unternehmens. Darunter fallen neben dem Online-Auftritt der “Rheinischen Post” selbst auch das Webangebot des “General Anzeiger Bonn”, des “Trierischer Volksfreund”, der “Saarbrücker Zeitung” sowie tonight.de und sol.de.

Ein siebenköpfiges Team soll sich um die Vermarktung kümmern. Nicole Geller, Leiterin dieses Teams, ist Ansprechpartnerin für neue Vermarktungspartner, Ad Networks und Kooperationen. Frederik Sprenger, Head of Ad Sales, fungiert als Ansprechpartner für Agenturen und Werbekunden.

Reichweitenstarke nationale Umfelder im Blick

Warum setzt die Mediengruppe auf die Vermarktung? Programmatic, erklärt die Teamleiterin gegenüber MEEDIA, mache einen immer größeren und erheblicheren Teil der Umsätze aus. “Wir müssen unser Know-How in diesem strategisch wichtigen Wachstumsmarkt selbst einbringen und weiter ausbauen.” In den vergangenen Jahren arbeitete die Mediengruppe mit OMS zusammen. Durch den Strategiewechsel hat RP Digital nun einen eigenen Adserver erhalten – unabhängig vom exklusiven Vermarkter. “Uns stehen mehr Möglichkeiten bei der Einbuchung und dem Reporting zur Verfügung und der Transparenzgrad ist gestiegen”, erklärt Geller.

Zudem kann der Schritt mit Blick auf die Entwicklungen rund um die AdAlliance betrachtet werden. “Marktkonzentration bedeutet auch oft, dass Transparenz für den Einzelnen verloren geht und der berühmte Werbedollar durch Zwischeninstanzen auf wenige Cent für den Publisher sinkt”, so Geller auf Nachfrage. Initiativen und gebündelten Reichweiten beispielsweise lokaler Verlage, ohne den Weg über einen klassischen Vermarkter zu nehmen, stünde RP Digital offen gegenüber.

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Durch die Änderung erhofft sich die “Rheinische Post” mehr Eigenständigkeit, ergänzt Oliver Horst, Geschäftsführer RP Digital: “Nicht nur lokal, sondern auch in den reichweitenstarken nationalen Umfeldern können wir nun Anzeigen für unsere Kunden platzieren. Darüber hinaus können wir nun eigenverantwortlich Themen wie Header und Exchange Bidding und die Optimierung unseres Inventars, Floorpreise, etc. anpacken.“

Doppelte Wahrnehmung für Werbetreibende?

Zusätzlich zu Standardformaten hat RP Digital eigene Produkte im Vermarktungsportfolio: Mit der “Eilmeldung” zum Beispiel bietet das Unternehmen laut eigenen Angaben ein besonders wirkungsvolles und aufmerksamkeitsstarkes Format. Geller erklärt das Format wie folgt: “Die Eilmeldung wird als Tickertext direkt über der ersten redaktionellen Nachricht platziert, dort mit einem Wallpaper kombiniert.” Damit, so Idee, soll der Werbetreibende von der doppelten Wahrnehmung der Nutzer profitieren. “Diese Werbeform ist besonders für die punktuelle Bewerbung von Aktionen und Salesevents geeignet”, so Geller.

rt/tb

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