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Grünes Licht für AdAlliance: Spiegel-Gesellschafter stimmen tieferer Zusammenarbeit mit Werbebündnis zu

IP-Deutschland-Geschäftsführer Matthias Dang präsentierte auf den Screenforce Days das Logo der AdAlliance
IP-Deutschland-Geschäftsführer Matthias Dang präsentierte auf den Screenforce Days das Logo der AdAlliance

Bislang gab es bei der Spiegel-Gruppe eher Widerstand, die Mitarbeiter in der Vermarktungsorganisation stärker in das zur Bertelsmann gehörende Werbebündnis Ad Alliance einzubringen. Doch jetzt haben die Spiegel-Gesellschafter – darunter die Mitarbeiter-KG – eingelenkt.

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Noch vor wenigen Monaten hatte sich Spiegel-Vermarktungschef Andre Pätzold dagegen ausgesprochen, die Spiegel-Mitarbeiter für das zu Bertelsmann zählende Werbebündnis AdAlliance stärker zu verpflichten. “Die Verantwortung für unsere Vermarktung geben wir nicht aus der Hand, sie bleibt beim ‘Spiegel'”, sagte er gegenüber MEEDIA. Zu Beginn war es so, dass die jeweiligen Vermarkter, also Spiegel Media, Gruner + Jahr EMS und IP Deutschland, bringen lediglich ihr Werbeinventar in das Konstrukt ein, um eine größere Reichweite aufzubauen. Nun soll das Werbebündnis in Teams aufgeteilt werden, die sich inhaltlich in Mediaagenturen, größeren Einzelkunden und Spezialthemen aufsplittern (MEEDIA berichtete). Unklar war, ob sich in diese neue Teamstruktur die Mitarbeiter des Spiegel-Vermarkters Spiegel Media einreihen.

Jetzt haben die Gesellschafter des Spiegel Verlags – darunter die Mitarbeiter KG sowie Gruner + Jahr –zumindest für eine tiefere Zusammenarbeit grünes Licht gegeben: “Um ihre Relevanz kontinuierlich zu steigern, entwickelt die AdAlliance ihre Struktur entsprechend der Marktanforderungen weiter. Der Empfehlung der Unternehmensleitung, die Zusammenarbeit zwischen Spiegel Media und der AdAlliance zu vertiefen, sind die Gesellschafter des Spiegel-Verlags gefolgt, und sie haben einer Weiterentwicklung der Kooperation zugestimmt“, erklärt eine Spiegel-Sprecherin gegenüber MEEDIA. Zu näheren Einzelheiten, beispielsweise zu möglichen Änderungen der Arbeitsverträge der Spiegel-Mitarbeiter, hält sie sich hingegen bedeckt: “Über die konkrete Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit befinden sich die Partner im Austausch, zu den Details können wir noch nichts sagen”, so die Firmensprecherin.

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Dass sich der Spiegel-Verlag stärker in das Werbebündnis einbringt, liegt offenbar an der guten Erlösentwicklung in der Spiegel-Vermarktung: “Die Spiegel-Gruppe verzeichnet mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 erstmals seit langer Zeit wieder wachsende Vermarktungserlöse. Ein großer Erfolg in einem schwierigen Marktumfeld, den wir auch auf unsere Partnerschaft mit der AdAlliance zurückführen”, betont die Firmensprecherin weiter. So gelte nach ihren Angaben die AdAlliance “im deutschen Werbemarkt zurzeit als das wohl einzige Modell, das die Kraft entwickeln kann, den amerikanischen Mega-Plattformen erfolgreich entgegen zu treten”. Und sie fügt hinzu: “Durch den Beitritt der Media Impact ab dem Geschäftsjahr 2020 unterstreicht das Bündnis nochmals seine Relevanz und wird zur klaren digitalen Nummer 1 in Deutschland.” Spiegel Media, die Vermarktungsorganisation der Spiegel-Gruppe, ist seit 2017 neben IP Deutschland, G+J EMS und smartclip Mitglied der AdAlliance.

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