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Flüchtlingskrise 2015: ARD-Dreharbeiten zu Robin Alexanders “Die Getriebenen” abgeschlossen

Ausschnitt aus dem Film “Die Getriebenen”
Ausschnitt aus dem Film "Die Getriebenen" ARD/rbb/carte blanche International/Volker Roloff

Dass Robin Alexanders Buch "Die Getriebenen" verfilmt wird, war bereits bekannt. Nun hat die ARD mitgeteilt, dass die Dreharbeiten zum Film im Juli abgeschlossen wurden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel im Sommer 2015. Wann der Film im "Ersten" gezeigt wird, ist noch nicht klar.

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Bereits im Februar 2018 hatte “Welt”-Reporter Robin Alexander darüber getwittert, dass es sein Buch “Die Getriebenen” auch als Film geben könnte. Nun hat die ARD Vollzug gemeldet. Die Dreharbeiten seien Mitte Juli abgeschlossen worden, heißt es. Der Ausstrahlungstermin im “Ersten” ist allerdings noch unklar.

In der Verfilmung von “Die Getriebenen” stehen die 63 Tage im Sommer 2015 im Zentrum, bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Schlüsselentscheidung in der Flüchtlingspolitik fällte. Es handelt sich dabei gleichermaßen um eine Beschreibung der politischen Ereignisse wie auch um ein Porträt der Kanzlerin mit Blick auf ein wichtiges Ereignis ihrer Amtszeit, schreibt die ARD. Dem Publikum soll dabei ein Blick in die “Hinterzimmer der Mächtigen” geboten werden, die dabei als “Getriebene” zwischen politischem Druck und der Entwicklungen im Sommer 2015 dargestellt werden.

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Stephan Wagner, Regisseur und Produzent, hat für die Hauptrollen folgende Schauspieler gewinnen können: Imogen Kogge als Angela Merkel, Josef Bierbichler als Horst Seehofer, Wolfgang Prengler als Thomas de Maizière, Tristan Seith als Peter Altmaier, Timo Dierkes als Sigmar Gabriel, Radu Banzaru als Viktor Orbán. Das Drehbuch zum Film stammt von Florian Oeller.

“Mit der medialen Inszenierung der Politiker wächst das Interesse daran, zu wissen, was wirklich passiert ist. Das Buch von Robin Alexander liest sich schon wie ein Film. Detailgenau beschreibt er darin die Mischung aus Zwängen, Zeitdruck und Rivalitäten, die Politiker zu Getriebenen macht. Darüber hinaus erzählt Wagners Film über Abgrenzung und Einsamkeit an der Spitze der Macht und ist genau deshalb eine Parabel auf die politischen Mechanismen in der heutigen Zeit”, beschreibt Martina Zöllner, Film- und Dokuchefin des rbb.

tb

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