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Tierfutter oder Magazin: Streit um Markenname “Ein Herz für Tiere” geht weiter

“Ein Herz für Tiere” – die Zeitschrift, nicht das Leckerli
"Ein Herz für Tiere" – die Zeitschrift, nicht das Leckerli

 Der Streit um die Marke "Ein Herz für Tiere" geht in eine neue Runde. Der Verlag "Ein Herz für Tiere Media GmbH" und der Tierfutterhersteller Walter Höfler konnten sich am Dienstag vor dem Landgericht München I nicht einigen, wem künftig der Markenname gehört.

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Höfler hatte den Namen vor 15 Jahren eintragen lassen. “Ich wollte nicht angreifbar sein, nun werde ich angegriffen”, sagte er zum Prozessauftakt. Mit seiner Familie stelle er seither jährlich rund 500 der herzförmigen Leckerlis mit dem Slogan “Ein Herz für Tiere” her und verkaufe sie in seinem Bioladen in Ismaning und auf Messen.

Der Verlag, der unter anderem das Tiermagazin “Ein Herz für Tiere” herausgibt, möchte die Löschung der Marke erreichen. “Er benutzt die Marke nicht ernsthaft”, argumentierte der Klägeranwalt. Im Verlag selbst gebe es obendrein Überlegungen, selbst Tierfutter unter der Marke zu vertreiben. Ein Kaufangebot als Alternative zur Löschung lehnte Höfler rundheraus ab: “Ich bin nicht käuflich.”

Dass die Zahl der verkauften Herzen für den Erhalt der Marke reicht, bezweifelte auch die vorsitzende Richterin. “Machen Sie die Marke doch zu Geld”, riet sie Höfler. Der Bioladen-Betreiber blieb hart, der nächste Prozesstermin ist für den 6. September festgelegt.

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dpa

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