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Nach Beschwerden von Publishern: US-Konzern Apple will Flatrate-Dienst News+ anpassen

Apple News+: Magazin-Inhalte auf iPhone und iPad verfügbar machen
Apple News+: Magazin-Inhalte auf iPhone und iPad verfügbar machen ©Apple

Seit knapp drei Monaten ist AppleNews+ auf den Markt, doch zufrieden scheinen einige Publisher mit den bisherigen Zahlen nicht zu sein. Dies berichtete der "Business Insider" am Wochenende. Demnach könne Apple die versprochenen Einnahmen bislang nicht liefern. Manch Verantwortlicher aus den kooperierenden Medienhäusern spricht von einer Enttäuschung.

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Wie der “Business Insider” berichtet (Paid), gibt es Bedenken seitens der Medienhäuser über die bisherigen Erlöse durch den neuen Service. Die Einnahmen seien demnach deutlich geringer, als es Apple im Vorfeld des Starts versprochen habe.

Einige Publisher sprechen in dem Medienbericht von enttäuschenden Zahlen. Diese seien im Vergleich zur Digital-Kiosk-App Texture auf niedrigerem oder ähnlichem Niveau. Apple hatte die App Texture für geschätzte 100 Millionen Dollar übernommen. Sie bildet die technische Grundlage für Apple News+.

Kritik am Layout von AppleNews+

Apple verspricht mit dem Service Zugang zu über 300 Magazinen. Sie ergänzen und bereichern das bisherige, kuratierte und personalisierbare Angebot von Apple News, das auch weiterhin kostenlos zur Verfügung steht (allerdings nicht in Deutschland). Hinzu kommen reine Digital-Produkte: Darunter zu finden sind beispielsweise eine Publikation des US-Verlages Vox (TheVerge, re/code) namens “The Highlight” und “Extra Crunch” von TechCrunch sowie Inhalte vom “Wall Street Journal” und der “Los Angeles Times” (MEEDIA berichtete).

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Bedenken äußerten die Zeitungs-Publisher zudem über das Layout der App, das auf Magazine ausgelegt sei und damit nicht zu Nachrichteninhalten passe. Außerdem wird angemerkt, dass der Transfer von Magazin-Inhalten in die App zu kompliziert sei. Verwirrung gibt es zudem bei einigen Nutzern, denen nicht klar ersichtlich sei, wo die Unterschiede zwischen kostenlosen Artikeln und dem neu hinzugefügten Paid Content liegen.

Apple will nun weiter an der Optimierung des Produkts arbeiten, wie es heißt, und stehe in permanentem Austausch mit den Publishern. Ob und was Apple für Änderungen an der App vornimmt und wann diese gemacht werden, ist jedoch unklar.

tb

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