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Addressable TV: Kooperation von P7S1 und Mediengruppe RTL heißt “d-force”

Thomas Wagner, Geschäftsführer von SevenOne Media
Thomas Wagner, Geschäftsführer von SevenOne Media

"d-force" heißt das Joint Venture von ProSiebenSat.1 und der RTL Mediengruppe RTL im Bereich Addressable TV. Das gaben die beiden Vermarktungschef Thomas Wagner, SevenOne Media, und Matthias Dang, Ad Alliance, auf den Screenforce Days in Köln bekannt. Beide Partner halten 50 Prozent daran.

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Auf der Bühne der Screen Force Days präsentieren Dang und Wagner nicht nur den Namen der bereits Anfang Juni verkündeten Kooperation, sondern sprachen auch eine Einladung an die Kollegen von YouTube aus: “Macht doch mit! Kommt auf die Plattform”, so Dang.

Mit dem Joint-Venture erhoffen sich beide Vermarkter größeres Wachstum in den Märkten Adressable TV und Online-Videowerbung. Laut den Sendergruppen wird der Markt für Addressable TV und Onlinevideo in Deutschland bis 2022 voraussichtlich im einstelligen Milliardenbereich liegen.

Werbekunden können künftig im kompletten Portfolio der Ad Alliance und SevenOne Media über eine gemeinsame Plattform buchen (MEEDIA berichtete). In einer Mitteilung von Anfang Juni hieß es zudem, dass die strategische Partnerschaft die technologische Unabhängigkeit beider Medienhäuser von globalen Tech-Plattformen stärke.

“Auf die Forderungen unserer Kunden eingegangen”

Der SevenOne Media-Chef sagte dazu: “Wir sind auf die Forderungen unserer Kunden eingegangen. Mit ‘d-force’ stellen wir das Inventar auf einer Demand-Side-Plattform zur Verfügung.” Bereits im Vorfeld des Events hatte Wagner das starke Wachstum im Bereich Addressable TV angesprochen. Immer mehr Kunden würden entsprechende Kampagnen umsetzen.

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Schon heute bieten beide Bereiche diverse Targeting-Möglichkeiten, beispielsweise nach soziodemografischen Kriterien wie Alter, Geschlecht oder Haushaltseinkommen. Zuschauer und User können dadurch mit für sie relevanten Werbekampagnen im TV und online gezielt angesprochen werden.

Bislang steht die Kooperation der beiden Sender allerdings unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.

tb

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