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U21 knackt mit sechs Toren die 5-Mio.-Marke, Vox besiegt mit „James Bond“ alle anderen Privatsender

Pierce Brosnan als James Bond in "Stirb an einem anderen Tag"

Das erfolgreiche Auftreten der deutschen U21-Mannschaft bei der EM beschert den TV-Sendern ansteigende Zuschauerzahlen: Am Donnerstag sahen 5,24 Mio. das 6:1 gegen Serbien im Ersten, auch im jungen Publikum gewann das Spiel den Tag. Starke Prime-Time-Zahlen gab es zudem für Vox, das um 20.15 Uhr mit „James Bond: Stirb an einem anderen Tag“ sämtliche anderen Privatsender bei Jung und Alt besiegte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. U21 knackt mit sechs Toren die 5-Mio.-Marke

Schon der erste Auftritt gegen Dänemark am Montag war ein TV-Hit, lief bei 4,92 Mio. Fans und erzielte einen Marktanteil von 20,2%. Am Donnerstag lief es gegen Serbien nun noch besser: 5,24 Mio. sahen das 6:1 gegen Serbien im Ersten, der Marktanteil kletterte auf 20,4%. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es im Vergleich zum Montag zudem von 1,03 Mio. und 14,6% auf 1,25 Mio. und 17,1% hinauf. Ebenfalls gut für ARD und ZDF: Mit den beiden Siegen hat das deutsche Team den Halbfinal-Einzug schon beinahe sicher, nach dem dritten Vorrundenspiel gegen Österreich am Sonntag sind also weitere Top-Quoten drin.

2. Vox besiegt mit „James Bond“ alle anderen Privatsender

Zu den TV-Hits des Tages zählt auch „Stirb an einem anderen Tag“, der „James Bond“-Film aus dem Jahr 2002. Bei Vox schalteten ihn 890.000 14- bis 49-Jährige ein, was für stolze 12,1% reichte. Kein anderer Privatsender kam um 20.15 Uhr an diese Zahlen heran, in den Tages-Charts schafften es neben dem U21-Fußball nur die Halbzeit-„Tagesthemen“ mit 1,13 Mio. und 14,9%, sowie die Vorabend-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit 1,10 Mio. und 16,5% an dem Film vorbei. Auch im Gesamtpublikum war 007 um 20.15 Uhr die Nummer 1 der Privatsender: mit 2,26 Mio. Sehern (8,6%) gab es hier sogar die zweithöchste Vox-Zuschauerzahl des bisherigen Jahres – hinter dem „Grill den Henssler“-Comeback im Mai, das 2,30 Mio. einschalteten.

3. Miserable Zahlen für RTLs „Cobra 11“-Wiederholungen und „Navy CIS“ bei Sat.1

RTL und Sat.1 probierten es am Donnerstag wieder mit Serien-Wiederholungen und waren damit chancenlos. Die beiden alten „Alarm für Cobra 11“-Episoden sahen bei RTL ab 20.15 Uhr nur jeweils 560.000 14- bis 49-Jährige, die Marktanteile lagen bei 7,6% und 7,3%. Noch dahinter landete Sat.1 mit zwei alten „Navy CIS“-Folgen: 470.000 und 530.000 junge Zuschauer entsprachen hier 6,3% und 6,8%. Etwas besser lief es für „Die Besten!“ bei ProSieben: 700.000 14- bis 49-Jährige reichten für relativ solide 9,5%. Auch RTL II und kabel eins landeten in der Prime Time unter dem Soll: RTL II mit 4,7% für den „Frauentausch“, kabel eins mit 4,8% für „Die Farbe Lila“.

4. ZDF mit dem „Bergdoktor“ blass, mit der Frauen-WM am Vorabend auch ohne deutsche Beteiligung erfolgreich

Der stärkste direkte U21-Konkurrent war am Donnerstagabend „Der Bergdoktor“ des ZDF: 2,98 Mio. Menschen sahen zu – 10,9%. Deutlich besser lief es für die Mainzer am Vorabend mit der Übertragung des Frauen-Fußball-WM-Spiels zwischen den Niederlanden und Kanada: 3,12 Mio. schalteten ein – 16,3%. Das reichte in den Tages-Charts für Platz 5 – hinter der U21, den Halbzeit-„Tagesthemen“ (4,97 Mio.), der 20-Uhr-„Tagesschau“ (4,73 Mio.) und den „Sportschau“-Moderationen und -Analysen (3,42 Mio.).

5. Der WDR besiegt RTL, Sat.1 & Co. mit einem alten Köln-„Tatort“, der NDR punktet mit „mare TV“

Vor alle Privatsender mit Ausnahme von Vox schob sich um 20.15 Uhr auch noch das WDR Fernsehen: 1,59 Mio. Krimifreunde schalteten dort den „Tatort: Spätschicht“ aus dem Jahr 2007 ein. Ebenfalls top um 20.15 Uhr: das NDR Fernsehen mit „mare TV“ und 1,34 Mio. Sehern. Über ihrem Normalniveau landeten auch noch 3sat und arte: 3sat mit 690.000 Zuschauern für „Die Toten von Hameln“, arte mit 560.000 für „Gefanhen – Der Fall K.“.

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