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Gang aufs Parkett: Büro-App Slack startet an der New Yorker Börse

„WORK“, passender könnte das Kürzel der Slack-Papiere an der New Yorker Börse nicht sein. Am Donnerstag wagt der Bürokommunikations-Dienst den Gang aufs Parkett. Auf 26 US-Dollar setzten die Börsenbetreiber den Aktienpreis fest. Slack wählt bei seinem Börsengang ein ungewöhnliches Verfahren und orientiert sich damit an Spotify.

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Der Bürokommunikations-Dienst Slack wird am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Debüt an der New York Stock Exchange geben. Der Börsenbetreiber setzte den Referenzkurs für die Aktien am Mittwochabend (Ortszeit) auf 26 Dollar fest. Die Papiere sollen unter dem Tickerkürzel „WORK“ in den Handel starten.

Slack wählt beim Börsengang den Weg einer Direktplatzierung, bei der die Papiere ohne Begleitung durch Investmentbanken gelistet werden. Das spart Gebühren, gilt aber als riskanter, da die Banken als Zwischenhändler und Kursstabilisator ausfallen. 2018 hatte bereits der Musikdienst Spotify auf das ungewöhnliche Verfahren gesetzt.

Operativer Verlust von über 38 Millionen US-Dollar

Bei der letzten Finanzierungsrunde im August wurde Slack laut US-Medien mit gut sieben Milliarden Dollar bewertet. Zuletzt sollen es schon fast 16 Milliarden Dollar gewesen sein. Im ersten Quartal stieg Slacks Umsatz im Jahresvergleich um 67 Prozent auf 134,8 Millionen Dollar, es fiel aber ein operativer Verlust von 38,4 Millionen an.

Slack wird täglich von rund zehn Millionen Mitarbeitern verschiedener Firmen benutzt. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als 95.000 zahlende Kunden. Zugleich bieten unter anderem Microsoft, Google und Facebook Konkurrenzprodukte an. Seit dem Start 2013 besorgte sich Slack laut Medienberichten rund eine Milliarde Dollar bei Geldgebern.

dpa

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