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Spotify bietet Werbetreibenden individualisierte Audio-Werbung in Podcasts und Musikstreams

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Spotify will es Werbetreibenden erleichtern, relevante Zielgruppe mit Podcasts zu erreichen. Außerdem hat der Musikstreaming-Service einen ersten "Culture Next Trends Report" herausgegeben. Beides zeigt, dass Spotify nach wie vor auch stark auf Werbevermarktung setzt.

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“Podcast Listener Targeting” soll es Vermarktern ab sofort ermöglichen, bestimmte Zielgruppen von Podcast-Hörern zu erreichen. Über ein Verfahren namens Streaming-Intelligence identifiziert das Feature die Nutzer des werbefinanzierten Spotify, die Podcasts gehört haben. Für Marken biete dies die Möglichkeit, Nutzer bestimmter Podcast-Kategorien, wie z.B. Comedy, Business & Technologie oder Lifestyle & Gesundheit, gezielt zu adressieren.

Maßgeschneiderte Audio-Werbung

Aber nicht nur bei Podcasts ist adressierte Werbung ein Thema. So kann Spotify nach eigenen Angaben über das genrebasierte Targeting Zielgruppen identifizieren. Die Audio-Werbung kann dabei auf die konsumierte Musikrichtung hin abgestimmt werden. Als Beispiel wird in dem Trends-Report die Snickers-Kampagne “You’re not you when you’re hungry” genannt. Die Nutzer wurden nach Genre in die drei Gruppen Grime, Pop und Rock unterteilt und die Botschaft der Spots wurde auf diese drei Gruppen zugeschnitten, um die Nutzer positiv zu überraschen.

Ansonsten hebt der Trends-Report stark auf die globale und multikulturelle Ausrichtung der so genannten Generation Z und der Millennials ab. Diese Zielgruppen zeichneten sich dadurch aus, dass sich nicht an nationale Wurzeln und Regeln gebunden fühlten. Die Gemeinsamkeiten gehen dabei weit über die Nutzung von digitalen Medien hinaus. “Global Natives” sei darum ein treffenderer Begriff statt dem bekannten “Digital Natives”. 60 Prozent der für den Report Befragten geben an, mit jemandem aus einem anderen Land online befreundet zu sein, 40 Prozent sehen sich eher als globale Bürger denn als Bürger ihres Landes.

Mehr als jeder Vierte aus beiden Generationen gibt an, dass er wegen seines eigenen Hintergrunds mit zwei oder mehr Kulturen das Gefühl hat, eine eigene, „dritte“ oder persönliche Kultur zu besitzen.

Die Methodik

Für das Projekt hat Spotify eine Kombination von qualitativen, quantitativen und First-Party-Daten analysiert, mit Fokus auf Generation Z (15–24Jährige) und Millennials (25–38Jährige). Es wurden Fokusgruppen in vier US-amerikanischen Städten (New York City, Los Angeles, Nashville, Miami) befragt, globale Umfragen unter 16 jungen Influencern und Trendsettern in allen Märkten sowie Interviews mit Experten durchgeführt. Zudem wurde eine internationale Umfrage mit 4.000 Teilnehmern durchzuführen (500 Teilnehmer pro Markt – USA, MEX, BRA, UK, DE, FR, PH und AUS). Eingeflossen sind außerdem Analysen aus den Streaming-Daten von Spotify.

Den kompletten Report kann man hier runterladen

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