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Mieser Start für RTLs “Schlager sucht Liebe”, Sat.1 holt gute Zahlen mit “Sully”-Premiere

“Schlager sucht Liebe”: Moderatorin Beatrice Egli mit Kandidatin Marry (r.)
"Schlager sucht Liebe": Moderatorin Beatrice Egli mit Kandidatin Marry (r.)

RTLs neueste Kuppel-Soap hat am Sonntagvorabend einen Fehlstart hingelegt: Mit nur 560.000 14- bis 49-Jährigen landete die Premiere bei einem Marktanteil von 8,9% - viel zu wenig. Den Tagessieg holte sich bei Jung und Alt der Schweizer "Tatort" im Ersten, starke Zahlen gab es um 20.15 Uhr auch für die Free-TV-Premiere von "Sully" bei Sat.1.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. “Schlager sucht Liebe” legt bei RTL am Sonntagvorabend einen Fehlstart hin

560.000 14- bis 49-Jährige schalteten am Sonntag um 19.05 Uhr also den RTL-Neustart “Schlager sucht Liebe” ein. Die von Beatrice Egli moderierte Kuppel-Soap landete damit nur bei einem Marktanteil von 8,9% und damit deutlich unter dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders von derzeit 11,6%. Schaut man auf die Zahlen des Sonntagvorabend-Sendeplatzes, so muss man bis zu “Lego Master” im vergangenen Dezember zurück blicken, um mit 8,5% einen noch geringeren Marktanteil zu finden. Klarer Fall also: der Start von “Schlager sucht Liebe” war ein Fehlstart. Das gilt im Übrigen auch insgesamt: 1,55 Mio. Zuschauer entsprachen im Gesamtpublikum nur 6,7%.

2. “Sully” gewinnt das Free-TV-Premieren-Duell gegen den “Planet der Affen”

Das stärkste Prime-Time-Programm der Privatsender lief am Sonntag bei Sat.1. Die Free-TV-Premiere des Hollywood-Films “Sully” mit Tom Hanks als Pilot, der 2009 ein Flugzeug im Hudson River landete, interessierte 2,62 Mio. Menschen, der Marktanteil lag bei immerhin 8,9%. Der Film gehörte damit zu den zehn meistgesehenen Sat.1-Sendungen des bisherigen Jahres. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete “Sully” ebenfalls vor der privaten Konkurrenz: 1,23 Mio. Seher entsprachen hier sogar tollen 14,1%. RTL kam mit “Hotel Transsilvanien 2” auf 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährige und 12,6%, ProSieben mit “Planet der Affen: Survival” – ebenfalls eine Free-TV-Premiere – auf 860.000 und 10,8%.

3. “Tatort” verabschiedet sich von 7 Mio. Zuschauern in die Sommerpause

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Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß bei Jung und Alt am Sonntag “Tatort”. Der letzte Fall vor der Sommerpause, “Ausgezählt” mit den Ermittlern Reto Flückiger und Liz Ritschard, lief insgesamt bei 7,00 Mio. Krimifreunden, der Marktanteil lag bei 23,4%. Keine Top-Werte, aber immer noch welche, von denen alle anderen Sender am Sonntagabend nur träumen können. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,74 Mio. Zuschauer einem Marktanteil von 19,8%. In beiden Zuschauergruppen landete die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten auf Platz 2 der Tages-Charts, das ZDF erreichte mit seiner “Katie Fforde”-Wiederholung “Eine Liebe in New York” insgesamt 3,55 Mio. Zuschauer und 11,9%.

4. kabel eins punktet nach 22 Uhr mit Kreuzfahrtschiff-Reportage

In der zweiten Privat-TV-Liga waren gute Zahlen um 20.15 Uhr Mangelware. Vox erreichte mit der “Promi Shopping Queen” 470.000 14- bis 49-Jährige und allenfalls halbwegs solide 6,2%, RTL II landete mit der Free-TV-Premiere “Weg mit der Ex” nur bei 380.000 und 4,3%, kabel eins mit den “Sommertrends 2019” nur bei 320.000 und 3,8%. Dort ging es ab 22.20 Uhr aber deutlich nach oben: “Abenteuer Leben am Sonntag” erreichte u.a. mit dem Thema “Kai testet das größte Kreuzfahrtschiff der Welt” 350.000 14- bis 49-Jährige und tolle 7,2%.

5. Tolle Zahlen für “Kaum zu glauben!” im NDR und “Nevada Smith” bei arte

Diverse kleinere Sender holten am Sonntagabend große Quoten. Zu nennen ist hier auf jeden Fall die Show “Kaum zu glauben!”, die im NDR Fernsehen ab 21.45 Uhr 1,50 Mio. Menschen lockte. Ebenfalls um 21.45 Uhr erreichte zdf_neo mit “Marie Brand und das Lied von Tod und Liebe” 1,42 Mio. Zuschauer. Bereits um 20.15 Uhr lief es für arte grandios: 1,22 Mio. Leute entschieden sich für den 53 Jahre alten Western “Nevada Smith” mit Steve McQueen. Für arte ist das die zweitbeste Zuschauerzahl aller Sendungen des bisherigen Jahres 2019.

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