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„phoenix“ soll zum Politik-Portal ausgebaut werden: Bellut spricht von „Säule der Demokratie“

„phoenix“ will sich künftig stärker als Politik-Portal etablieren: Noch für 2019 plant der Sender, in den „ARD“- und „ZDF“-Mediatheken eigene Bereiche für „phoenix“-Inhalte einzurichten. Dies hat das „ZDF“ am Freitag bekannt gegeben.

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„In Zeiten von zunehmendem Populismus, Politikverdrossenheit und Fake News in den sozialen Medien liefert der Sender einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann“, erklärte „ZDF“-Intendant Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in München. Angesichts der steigenden Zahl komplexer und unübersichtlicher politischer Ereignisse sei die Orientierung, die „phoenix“ biete, wichtiger denn je. Es handele sich bei dem Kanal um eine „Säule der Demokratie in Deutschland.“

Berichte aus dem Bundestag 2018 verdoppelt

Mit 445 Stunden hat der Ereignis- und Dokumentationskanal seine Berichterstattung aus dem Deutschen Bundestag 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Weiter gestiegen ist 2018 auch das Nutzungsvolumen des Livestreams: Von 114 Millionen Minuten im Jahr 2017 auf rund 298 Millionen Minuten.

Einen Schwerpunkt im Programm bilden in diesem Jahr die Jubiläen „70 Jahre Bundesrepublik“, „70 Jahre Grundgesetz“, „Gründung der DDR vor 70 Jahren“ und „30 Jahre Mauerfall“. Darüber hinaus wird der Kanal umfassend über die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen berichten.

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