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Aufstieg für Anja Reschke beim NDR: Sie soll “Kultur & Dokumentation” leiten

Anja Reschke
Anja Reschke

Beim NDR ist derzeit viel Bewegung: Die Rundfunkanstalt sucht nicht nur einen Nachfolger für Intendant Lutz Marmor, sondern ebenfalls eine Nachfolge für die Leitung des Programmbereichs Kultur und Dokumentation. Als Favoritin gilt hier die bisherige Innenpolitik-Chefin und "Panorama"-Moderatorin Anja Reschke.

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Der NDR-Verwaltungsrat möchte an diesem Freitag über diverse Personalien entscheiden: Zum einen wäre da die Nachfolge von NDR-Intendant Lutz Marmor zu regeln, dessen Amtszeit bis Anfang 2020 läuft. Als Favorit gilt Programmdirektor Joachim Knuth. Der 59-Jährige ist laut mehrerer Medien die erste Wahl der Gremien (MEEDIA berichtete).

Zum anderen soll Anja Reschke künftig eine neue Position bekommen. Dies berichtet Kai-Hinrich Renner in seiner Kolumne. Demnach soll die bisherige Innenpolitik-Chefin und “Panorama”-Moderatorin Anja Reschke zur Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation aufsteigen. Damit würde sie Katja Wildermuth folgen, die als Programmdirektorin zum MDR gegangen ist.

Tatsächlich könnte Reschkes neuer Posten langfristig mit der Nachfolge von Lutz Marmor zusammenhängen. Denn beim NDR hätte man wohl bereits jetzt gerne eine Frau an der Spitze gesehen. Als mögliche Kandidatinnen wurden zwischenzeitlich die aktuelle RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und eben Anja Reschke gehandelt. Diese könnte auf lange Sicht als NDR-Intendantin aufgebaut werden, der Posten als Leiterin “Kultur & Dokumentation” wäre lediglich ein Zwischenschritt, vermutet Renner.

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tb

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Alle Kommentare

  1. Wer stets die AfD mit Nazimethoden und durch Lügen diffamiert, hat ganz besonders gute Karrierechancen im Staatsfunk, vgl TE vom 14.6.

  2. “Kultur(!!)” und “Dokumentation(!!)” ausgerechnet(!!) für Frau Reschke!

    Hieß zur meiner Jugendzeit übrigens noch Agitation und Propaganda (Agitprop) aber “Kultur ” und “Dokumentation” klingt halt viel netter!

    1. Zu meiner Zeit auch.

      Die Berufung Reschkes ist m.E. mit Sicherheit das Ende der letzten Reste von Kultur, die es beim NDR möglicherweise noch gegeben hat.

      Oder, um es mal so zu umschreiben:

      “Die Römer bezeichneten ihre Feinde als Barbaren. Den Barbaren reichte schon das Wort “Römer”.

      (Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor)

      So ist es mittlerweile mit dem Namen von Frau Rescke auch:

      Wenn ihr Name fällt, muss man niemandem mehr etwas erklären, weder Freund, noch Feind.

      Der Name allein reicht heute schon aus, um alles zu sagen, was dazu zu sagen ist – so wie damals der Name Römer.

    2. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass Sie „Volksaufklärung und Propaganda“ meinen, das passt eher zu Ihnen beiden.

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