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Xing, aufgepasst: Glassdoor eröffnet deutsches Büro in Hamburg

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Die Job- und Recruiting-Plattform Glassdoor eröffnet eine deutsche Niederlassung in der Hamburger Innenstadt. Auf diese Weise will das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien sein Angebot für Jobsuchende und Arbeitgeber in Deutschland weiter ausbauen. Dafür holen die Amerikaner einen ehemaligen Xing-Manager an Bord.

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Wie das Unternehmen mitteilt, wird das deutsche Glassdoor-Büro etliche Geschäftskunden übernehmen, die bislang aus den anderen europäischen Standorten betreut wurden. Dazu zählen unter anderem Continental, SAP, Bayer, Zalando, Siemens, Puma and Deutsche Bank. Zum Hamburger Team zählen sowohl Account Manager für die Unterstützung der Bestandskunden als auch Sales-Mitarbeiter für die Weiterentwicklung des Geschäftes mit Recruiting-Lösungen. Mit Felix Altmann bekommt Glassdoor auch seinen ersten Unternehmenssprecher in Deutschland. Er wechselt von Xing, wo er über zwei Jahre lang als Manager Corporate Communications tätig war.

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der den Arbeitsmarkt in Deutschland die nächsten Jahre weiter prägen wird, ist es der optimale Zeitpunkt, um das Büro in Hamburg zu eröffnen und die richtigen Jobsuchenden mit den richtigen Unternehmen zu verknüpfen”, erläutert John Lamphiere, Vice President und Managing Director EMEA bei Glassdoor.

Detaillierte Arbeitgeber-Informationen als USP

Glassdoor, 2008 in den USA gelauncht, ist mittlerweile die zweitgrößte Jobbörse auf dem US-amerikanischen Markt. Bereits Anfang 2015 startete Glassdoor die deutsche Webseite Glassdoor.de und die dazugehörigen lokalisierten mobilen Apps für iOS und Android. Inzwischen nutzen weltweit mehr als 67 Millionen Berufstätige monatlich die Plattform, um nach Jobs zu suchen und sich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren. Den Kern der Plattform bilden weltweit mehr als 49 Millionen Arbeitgeberbewertungen und Erfahrungsberichte über mehr als 900.000 Unternehmen. In Deutschland besuchen aktuell monatlich bis zu 2,4 Millionen Besucher die Webseite und die mobilen Apps.

Der eigentliche Mehrwehrt von Glassdoor liegt deswegen nicht in den freien Stellen, sondern in den Hintergrundinformationen zu einzelnen Firmen. So gibt es Nutzerberichte aus erster Hand über die Gehaltstruktur einer Company, deren Einstellungsprozesse und mögliche Fallstricke bei Vorstellungsgesprächen. Sowie eine Vielzahl weiterer Insider-Infos. Die Macher des Portals versprechen, dass alle Hintergrundinformationen stets völlig anonym angezeigt werden.

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Seit Übernahme auf Wachstumskurs

An dieser Stelle kommt das „give to get“-Prinzip zum Tragen. Nur wer bereit ist, sein Wissen mit der Community zu teilen, der kann auch auf alle Einträge zugreifen. Dabei ist das gesamte Angebot für Nutzer kostenlos. Auch Firmen erhalten Zugang, allerdings müssen diese zahlen. So sollen die Unternehmen dann sehen können, welche Faktoren sich wirklich auf ihre Rekrutierungsmaßnahmen und ihre Marke auswirken.

Im vergangenen Jahr wurde Glassdoor von der japanischen Recruit Holdings übernommen und hat seitdem sein internationales Wachstum beschleunigt. Zu den bereits existierenden europäischen Standorten Dublin und London kam im März bereits das französische Büro in Paris hinzu. Darüber hinaus startete Glassdoor Anfang des Jahres weitere lokale Webseiten in Singapur, Hongkong und Neuseeland und kommt damit auf insgesamt 18 weltweit.

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