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Forum “OP next”: “Spiegel”, Tamedia, G+J & Co. tauschen sich über digitale Disruption im Journalismus aus

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"Online Publishers Network Exchange Transformation", kurz "OP next", heißt ein neu gegründeter Verein für Publisher. In der Ankündigung heißt es, dass er sich "an die operativen Einheiten von Unternehmen im DACH-Raum richtet, die überregional agierende journalistische Digitalprodukte herausgeben". Zum Start sind unter anderem der "Spiegel", die RTL Mediengruppe und die "Neue Zürcher Zeitung" an Bord.

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“Viele der Mitglieder tauschten sich seit längerem in verschiedenen Einzelkonstellationen über die Themen aus, die uns in der digitalen Disruption bewegen, allen voran Produkt-, Content-, Technik-, Geschäftsmodell- und Plattformstrategien”, erklärt Stefan Ottlitz auf Nachfrage zur Motivation. Der Produktchef des “Spiegel” ist nun auch Vorsitzender des Vereins “OP next”, zu der neben der Spiegel-Gruppe auch die “Frankfurter Allgemeine”, “Golem.de”, Gruner + Jahr, die Handelsblatt Media Group, die “Neue Zürcher Zeitung”, die Mediengruppe RTL Deutschland mit n-tv,” t3n”, Tamedia, “Der Tagesspiegel” und “Zeit Online” zählen.

“In den Bereichen ist einfach ständig Bewegung, und dass wir uns oft eher spontan, auf Zuruf oder auf von Dritten organisierten Konferenzen getroffen haben, statt selbst ein Forum zu haben, war der Anlass, den Austausch in einer solchen neuen Form zu organisieren, gerade auch über Deutschland und die Verlagsbranche hinaus.”

Pay-Trends oder Produktentwicklungsmethoden auf der Themenliste

Es findet künftig ein fachlicher Austausch zur digitalen Produktentwicklung unter Verlagen und Digitalunternehmen statt, der so die Transformation journalistischer Angebote mit einem gewissen überregionalen Fokus insgesamt fördern soll. Das erste Treffen gab es bereits zur am Donnerstag offiziell verkündete Gründung, weitere Treffen sind bereits in Planung, erzählt Ottlitz. “Wir sehen uns dieses Jahr vermutlich noch zwei-, dreimal zu operativeren Themen wie Pay-Trends oder Produktentwicklungsmethoden.”

Die Entwicklung dieses neuen Forums sei durchaus als offen zu betrachten. “Wir legen das iterativ an und finden sicher die richtigen Formate über die Zeit”, so Ottlitz. Was sich schlussendlich aus dem Austausch ergibt, kann jedes Unternehmen frei entscheiden. “Es geht um gemeinsame Gespräche über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Markt und in der Branche. Wir glauben einfach, dass wir durch schlauen fachlich-operativen Austausch die Transformation journalistischer Angebote im deutschsprachigen Raum insgesamt weiterbringen werden.”

Die im deutschsprachigen Raum tätige “OP next” steht im Austausch mit “Online Publishers Association Europe” (“OPA Europe“), die den Ansatz der Vernetzung auf europäischer Ebene verfolgt. Das Forum steht laut Homepage auch weiteren Interessenten offen, die dasselbe Grundverständnis wie die Gründungsmitglieder haben. “Geeignete Anwärter können sich als Gäste bewerben und nach einer Prüfungsphase aufgenommen werden.”

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tb

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Alle Kommentare

  1. Das Problem der “digitalen Disruption” (LOL…meinetwegen:D.Framing auf Anfängerniveau: Selbst CNN machts besser: Stichwort: “Eine Gefahr für unsere Demokratie” ) scheint man nach gefühlten 10 Jahren zumindest erkannt zu haben.
    In 10 Jahren werden dann die letzten paar Besucher (der Tagesspiegel packts ohne Investor keine 10 Jahre mehr, selbst wenn die Print komplett einstellen) dieser Konferenz evtl auch eine Lösung gefunden haben.:D

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