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Paywall im Rheinland: Dumont führt Bezahlschranke für Ksta und Rundschau ein

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Das Medienhaus DuMont führt bei seinen Titeln Kölner Stadt-Anzeiger (Ksta) und Kölnische Rundschau eine Paywall ein. Die Verantwortlichen haben sich für ein Freemium-Modell entschieden, bei dem es neben den künftig kostenpflichtigen Inhalten weiterhin freie Beiträge für den Leser gibt.

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“Das Prinzip ist einfach: Während viele Nachrichten auf ksta.de nach wie vor kostenfrei lesbar oder mittels einfacher Registrierung verfügbar sind, zeigen unsere Artikel mit dem neuen PLUS-Logo an, dass es sich hierbei um Geschichten mit hohem Nutz- und Mehrwert für Sie handelt”, erklärt Ksta-Chefredakteur Carsten Fiedler die Strategie. “Ksta Plus” heißt das Produkt der Kölner. Mit diesem Schritt will der Verlag, verkündet Fiedler in einer Mitteilung, “die Qualität und journalistische Unabhängigkeit unserer Artikel auf ksta.de langfristig (…) sichern.”

Über 190.000 Registrierungen auf den DuMont-Seiten

Plus-Abonnenten bekommen künftig Zugang zu Reportagen und Recherchen, sowie nach eigenen Angaben “kontroversen Interviews, Kolumnen und Kommentaren”. Hinzu kommen sowohl Köln-Geschichten als auch Ausflugs- und Gastro-Tipps für die Region sowie “sehr exklusive Verlosungen und Rabatt-Aktionen”.

Gegenüber dem Branchendienst DNV hat Dumont mitgeteilt, dass die Registrierungsschranke bislang gut angenommen worden sei: Beim Ksta sollen es bislang über 100.000 Registrierungen sein, alle DuMont-Titel im Rheinland kämen auf 190.000 Anmeldungen.

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Das Preismodell sieht derzeit folgendermaßen aus: Im ersten Monat zahlen Nutzer für Ksta Plus lediglich 0,99 Euro. Wer dabei bleibt, muss fortan 7,90 Euro monatlich zahlen. E-Paper-Abonnenten erhalten die Artikel hinter der Paywall ohne weitere Kosten, Print-Kunden dürfen dagegen den ersten Monat kostenfrei nutzen, ehe sie für das Digitalangebot danach 4,90 Euro zahlen (einen Artikel zur Paywall-Strategie deutscher Medienhäuser lesen Sie hier).

tb

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