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Fotoplattform Pinterest enttäuscht mit ersten Quartalszahlen nach Debüt an der Wall Street

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Fotorechte: Pinterest

Der Fotodienst Pinterest hat mit seinen ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang Mitte April die Anleger enttäuscht: Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel am Donnerstag zeitweise um mehr als 15 Prozent. Pinterest machte etwas mehr Umsatz als am Markt erwartet, aber auch deutlich mehr Verlust.

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Pinterest steigerte im ersten Quartal den Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 202 Millionen Dollar. Unterm Strich gab es jedoch einen Verlust von 41,4 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 52,7 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf “Boards” zu bestimmten Themen speichern. Geld nimmt Pinterest, das von CEO Ben Silbermann geführt wird, vor allem durch Werbung ein. Das sind bisher hauptsächlich bezahlte “Pins”, die den Nutzern angezeigt werden.

Lediglich 15 Millionen Dollar Umsatz außerhalb de USA

Weiterhin fällt auf, dass Pinterest sein Geschäft nach wie vor fast nur im Heimatmarkt macht: Nur 15 Millionen Dollar Umsatz wurden außerhalb der USA erwirtschaftet. Dabei hat der Dienst in den USA 85 Millionen aktive Nutzer und in anderen Ländern 206 Millionen.

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Pinterest hatte die Aktien zu einem Ausgabepreis von 19 Dollar verkauft – am Donnerstag ging die Aktie vor der Vorlage der Quartalszahlen mit knapp 31 Dollar aus dem Handel. Allerdings hatte der Kurst seit dem Börsengang Mitte April auch schon um mehr als 50 Prozent zugelegt.

dpa

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