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Nannen Preis 2019: Das sind die Nominierten in den einzelnen Kategorien

Der Henri Nannen Preis
Der Henri Nannen Preis

Die Nominierten für den Nannen Preis 2019 stehen fest. Die Jury hat je drei Beiträge in den Kategorien "Reportage" (Egon Erwin Kisch-Preis), "Dokumentation", "Investigative Leistung", "Web-Projekt", "Reportage-Fotografie" und "Inszenierte Fotografie" ausgewählt. Neu ist zudem die Rubrik "Lokale Investigative Leistung".

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Zuvor hatte die Vorjury aus über 800 Einreichungen die besten 35 Arbeiten und 20 Bildstrecken ausgewählt. Die Sieger wählen sie kurz vor der Preisverleihung, die erstmalig zu einem “Tag des Journalismus” am 25. Mai erweitert wird, bei dem der Öffentlichkeit ein Einblick in die Arbeit der Jury gegeben werden soll.

Unter den Nominierten finden sich viele übliche Verdächtige, aber auch Neuzugänge. So hat die Jury in der Kategorie “Reportage” Texte des Spiegels (Wolf Wiedemann-Schmidt, Britta Stuff, “Am Boden”), des Sterns (Jan Christoph Wiechmann, “Fünf Brüder”) und des Magazins der Süddeutschen Zeitung (Bastian Berbner, “Ich und der ganz andere”, Süddeutsche Zeitung Magazin) nominiert. Bei investigativen Leistungen befinden sich die SZ, der Spiegel/Lübecker Nachrichten sowie Buzzfeed/Correctiv unter den Ausgewählten. Alle Nominierten sind unten gelistet.

Die Hauptjury bilden Julia Bönisch (Süddeutsche.de), Teresa Bücker (noch bei Edition F), Daniel Drepper (BuzzFeed), Florian Gless (Stern), Steffen Klusmann (Spiegel), Georg Löwisch (taz), Giovanni di Lorenzo (Die Zeit), Julia Prosinger (Tagesspiegel), Marietta Slomka (ZDF “heute journal”) und Thomas Tuma (Handelsblatt).

Sprecher der Jury ist Andreas Wolfers, der Leiter der Henri-Nannen-Schule. In Anbetracht der aktuellen Debatte über Journalistenpreise nach dem Betrugsfall Relotius sagt er: “Mehr Sachlichkeit bei den eingereichten Texten, mehr Strenge in den Urteilen der Juroren: Die aktuelle Debatte über journalistisches Handwerk hat unseren Wettbewerb geprägt. Umso erfreulicher, dass bei den jetzt nominierten Beiträgen die Artenvielfalt immer noch sehr groß ist.”

Hier ist die ganze Liste der Nominierungen:

Reportage (Egon Erwin Kisch-Preis):

  • Wolf Wiedemann-Schmidt, Britta Stuff, “Am Boden”, Der Spiegel
  • Jan Christoph Wiechmann, “Fünf Brüder”, STERN
  • Bastian Berbner, “Ich und der ganz andere”, Süddeutsche Zeitung
    Magazin

Dokumentation:

  • Laura Meschede, “Die Mensch-Maschine”, Süddeutsche Zeitung
    Magazin
  • Hannes Munzinger, Mauritius Much, Frederik Obermaier, Bastian
    Obermayer, Holger Stark, Fritz Zimmermann, “Daphne-Projekt: Wer
    hat sie umgebracht?”, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung
  • Karsten Krogmann, Christian Ahlers, “Die Akte Högel”, NWZ Online

Investigative Leistung:

  • Patrick Bauer, Svea Eckert, Peter Hornung, Till Krause,
    Katharina Kropshofer, Katrin Langhans, Lorenz Wagner (Text);
    Felix Ebert, Laura Eßlinger, Jan Schwenkenbecher, Vanessa Wormer
    (Datenrecherche), “Das Scheingeschäft”, Süddeutsche Zeitung
    Magazin
  • Jürgen Dahlkamp, Gunther Latsch, Jörg Schmitt, Curd Tönnemann,
    Wolfram Hammer, “Der Mann an ihrer Seite/Was wusste der Weiße
    Ring?”, Der Spiegel/Lübecker Nachrichten
  • Pascale Müller, Stefania Prandi, “Vergewaltigt auf Europas
    Feldern”, buzzfeed.com, Correctiv
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Lokale Investigative Leistung:

  • Gabriela Keller, Ralf Schönball,
    “Grenzwertig/Checkpoint-Investor mit heiklen Partnern”, Berliner
    Zeitung/Der Tagesspiegel
  • Oliver Schmetz, Stephan Mohne, “Teure Bande: Die dubiosen
    Gehälter von Personalräten”, Aachener Zeitung/Aachener
    Nachrichten
  • Tobias Rösmann, Rainer Schulze, Matthias Trautsch, “Wunderliche
    Wahlergebnisse”, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rhein-Main
    Zeitung), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Rhein-Main)

Web-Projekt:

  • Stefan Schultz, Jannika Schultz, Edward Lee, “Das dunkle
    System”, Spiegel Online
  • Fabian Altenried, Andreas Baum, Michael Gegg, Jakob Kluge,
    Hendrik Lehmann, David Meidinger, Hannes Soltau, Helena
    Wittlich, Hans Hack, Martin Baaske, “Radmesser”, tagesspiegel.de
  • Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Sebastian Gierke, Martina
    Schories, “Das gespaltene Parlament”, Süddeutsche.de

Reportage-Fotografie:

  • Emilie Ducke, “Jagen, backen, beten”, Spiegel Online
  • James Nachtwey, “Opioide vergiften die ganze Gesellschaft.
    Arbeiter, Manager, jeden. Pausenlos. Jeden Tag. Und es sieht
    nicht danach aus, dass es besser wird”, STERN
  • Juanita Escobar, “1200 Rinder. 44 Machos. Eine Chefin”, GEO

Inszenierte Fotografie:

  • Stephan Vanfleteren, “Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor?”,
    mare
  • Evija Laivina, “Bin ich schön?”, Süddeutsche Zeitung Magazin
  • Gideon Mendel, “Gesichter der Flut”, GEO

Die Sieger werden am 25. Mai im Verlagshaus von Gruner + Jahr gekürt.

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