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Tag 2 der re:publica: CDU-Politiker Axel Voss und Markus Beckedahl diskutieren über die EU-Urheberrechtsreform

Das Treffen der Digital Natives: die re:publica in Berlin
Das Treffen der Digital Natives: die re:publica in Berlin © republica/ Montage: MEEDIA

Auch am Tag zwei der re:publica in Berlin hat die Digitalmesse einiges zu bieten – unter anderem hohen Besuch aus Brüssel: Die EU-Kommissarin Margrethe Vestager spricht über Wettbewerb und Fairness zwischen Digital-Konzernen. Und der umstrittene EU-Politiker Axel Voss streitet mit dem Netzaktivisten und re:publica-Gründer Markus Beckedahl über das Urheberrecht. MEEDIA zeigt, welche Panels Sie nicht verpassen sollten.

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10:00 – 11:00 Uhr: Beyond Platforms: ein Neuanfang jenseits von Facebook, YouTube und Co.

Wer an Bewegtbild denkt, hat heutzutage unweigerlich YouTube, Netflix und Facebook im Kopf. Eine Abhängigkeit, die der Medienwissenschaftler Bertram Gugel in seinem Panel hinterfragt. Als unabhängiger Berater hilft er TV-Sendern bei der Produktkonzeption ihrer Formate.

In seinem Vortrag soll es unter anderem darum gehen, welche Auswege es aus der Abhängigkeit zu den großen Plattformen gibt, die Gugel als “strategischen und moralischen Dilemmata” beschreibt. Gugels These: “Die Bewegtbildbranche braucht Alternativen zu den großen Plattformen, muss sich über eigene Infrastruktur und Technologien Gedanken machen.”

11:15 – 12:15 Uhr: Voss und Beckedahl: Lass uns reden

Es ist eines der am meisten diskutierten Themen der vergangenen Monate: die EU-Urheberrechtsreform. Das Gesicht hinter der Reform ist der CDU-Politiker Axel Voss, der für seinen Vorstoß eine Menge Kritik einstecken musste. Insbesondere große Tech-Unternehmen kritisieren die neuen Regelungen, weil sie für Verstöße auf ihren Plattformen verantwortlich gemacht werden.

Auf der re:publica diskutiert der Politiker mit Markus Beckedahl, dem Gründer und Chefredakteur des Portals netzpolitik.org, über die Reform und ihre Konsequenzen. Das verspricht eine kontroverse Auseinandersetzung.

11:15 – 12:15 Uhr: Does Journalism Have A Future

Als Alternativ-Angebot zur Urheberrechtsdiskusssion bietet die re:publica ein Panel zur Zukunft des Journalismus. Unter der Zeile “Wie sieht Journalismus unter den skizzierten Bedingungen in 20 Jahren aus? Erleben wir das Ende des ‘klassischen Journalismus’?” diskutieren unter anderem Patricia Schlesinger (Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg) und Hannah Suppa (Chefredakteurin Märkische Allgemeine) über mögliche Bedrohungen des Journalismus.

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13:00 – 13:30 Uhr: Social Bots, Trolle & Meinungsfreiheit: Illegitime Kommunikation im Netz

Social Bots und Trolle können politische Entscheidungen beeinflussen. Dabei stellt sich vor allem die Frage: Ist das „legitim oder illegitim?“ Und was heißt das?

In diesem Panel betrachten Mitarbeiter des Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft Bots, Desinformationen und Trolle aus der kommunikations- und rechtswissenschaftlichen Perspektive. Sie befassen sich unter anderem mit der Frage, wie man solchen Formen der Kommunikation im Netz entgegnet. Etwa: Können Kennzeichnungspflichten, wie sie einige Politiker fordern, wirklich helfen?

13:45 – 14:45 Uhr: Margrethe Vestager spricht über Wettbewerb und Fairness im Digitalen

Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat auch ein Panel auf der re:publica – zu ihrem Lieblingsthema: dem Wettbewerb zwischen digitalen Großkonzernen. Laut der Beschreibung spricht Vestager vornehmlich darüber, wie und mit welchen Regeln die EU erreichen kann, dass Technologien den Leuten dienen und nicht andersherum. Viel mehr ist über den Auftritt der international viel diskutierten Dänin allerdings nicht bekannt. Das Gespräch führt Alexander Fanta von netzpolitik.org.

Das komplette Programm vom Dienstag gibt es hier.

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Alle Kommentare

  1. Wieso ist Axel Voss umstritten? Seine Meinung teilen nicht alle, aber ist er deswegen als Person umstritten? Das klingt so, als hätte er unlautere Sachen gemacht

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